Brunnenbräu® Hausbrauerei – Das Original – seit 1997

Bier vor Ort

 

 

Bier vor Ort

 

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Browar Namysłów Sp. z o.o.

Naturbier – Brauerei für natürliches Bier

Gasthausbrauerei Neckarmüller

Café Brouwerij Nieuwhuys

Nils Oscar Company AB

Nokian Panimo

Nordhorner Vereinsbrauerei – Sudhaus Erikastraße

 

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Browar Namysłów Sp. z o.o.

 

Browar Namysłów Sp. z o.o.

ul. Bolesława Chrobrego 26

46-100 Namysłów

Polen

 

Ein kleines Städtchen, unweit von Breslau, das ist Namysłów. Neben der Eisenbahnlinie finden sich die alten Gemäuer, in denen die gleichnamige Brauerei untergebracht ist. Mehrere Stockwerke hoch sind die Mauern, und in teilweise schwindelnder Höhe verbinden nur leicht mit Wellblech verkleidete, stählerne Brücken die verschiedenen Gebäude. Man kann ahnen, dass dies einst sehr schöne und herrschaftliche, schlossartige Gebäude waren, aber nun wirkt alles recht improvisiert und – von außen – auch etwas heruntergekommen. Großflächig bröckelt der Putz ab und legt die alten Steine frei, Farbe haben die Wände auch schon lange nicht mehr gesehen. Nur ganz hinten, wenn man durch die Haupteinfahrt in das Gelände hineinschaut, sieht man ein etwas neueres Gebäude, mit großen Glasflächen, und hinter diesen das stählerne Sudwerk. Nun, so wird hier wenigstens an der richtigen Stelle investiert.

 

Informiert man sich ein wenig mehr auf der Homepage der Brauerei, so erfährt man, dass die Braugeschichte in Namysłów etwa 700 Jahre weit in die Vergangenheit reicht – bis zum 30. April 1321, als Konrad I. ein Dokument unterzeichnete, in dem von einer herzöglichen Mälzerei und Brauerei die Rede war. Der heute noch bestehende Betrieb war allerdings erst 1862 von August Haselbach gegründet worden.

 

Nach wechselvoller Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg und den politischen Umwälzungen Anfang der Neunziger Jahre wurde die Brauerei 1999 von einer amerikanischen Investorengruppe übernommen. Die Jahresproduktion betrug 2010 etwa eine Million Hektoliter, von denen ein nennenswerter Teil nach Angaben der Brauerei in offenen Gärbottichen vergoren wird.

 

Der 31. August 2010, der Tag, an dem wir hier vorbeifuhren, war völlig verregnet, und das schlechte Wetter unterstrich die triste Atmosphäre, die das alte Gebäude ausstrahlt. Fast schien es schon erstaunlich, dass hier doch eine Reihe guter und schmackhafter Biere entsteht…

 

Impressionen: Browar Namysłów Sp. z o.o.

 

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Naturbier – Brauerei für natürliches Bier

 

Naturbier – Brauerei für natürliches Bier

Plaza Santa Ana, 9

Madrid 28012

Spanien

 

Der St. Anna Platz, also die Plaza Santa Ana, in Madrid ist ein Eldorado für Biertrinker – ist er doch umringt von einer Reihe unterschiedlicher Bierhäuser, die letztendlich für jeden Geschmack etwas bieten. Höhepunkt des Erlebnisses ist sicherlich die kleine Gasthausbrauerei Naturbier, die laut Auskunft des Kellners einen Münchener Braumeister hat.

 

Am 1. Februar 2010 haben wir sie besucht und das Bier verkostet. Der Schankraum ist gemütlich, viel Holz, rohe Ziegel und nicht zuletzt die kleine, kupferne Brauerei tragen dazu bei. Die Kellner sind freundlich und schnell, die Speisekarte bietet für jeden Geschmack etwas, und die einzige Enttäuschung ist eigentlich, dass es nur zwei verschiedene Biersorten gibt: Ein Helles (Rubia) und ein Dunkles (Tostada). Das Helle schmeckt ein wenig dünn und süßlich – es hat nur wenig Malzkörper und noch viel weniger Hopfenbitter, und zu allem Überfluss wirkt es, als sei es nicht ganz ausgereift. Das Dunkle schlägt sich dagegen ganz gut: Ein frischer Röstgeschmack wird durch die angenehm dunkle Farbe und den würzigen Geruch betont. Zwar könnte es noch einen Hauch bitterer sein, aber auch so ist es ein ordentlicher Vertreter seiner Zunft.

 

In einer Umgebung, in der benachbarte Bierhäuser zum Teil eine Auswahl von fast hundert verschiedenen Bieren haben, ist es natürlich enttäuschend, nur ein Helles und ein Dunkles serviert zu bekommen – andererseits sollte man aber auch froh sein, dass es in Madrid überhaupt eine Bierszene gibt, die über das Standardangebot der Großkonzerne hinausgeht. Und wenn dazu auch eine Gasthausbrauerei gehört, sollte die Kritik nicht zu streng sein. Besser diese zwei Biersorten als gar kein handwerklich gebrautes Bier.

 

Und schließlich waren Atmosphäre und Essen ja auch in Ordnung!

 

Impressionen: Naturbier – Brauerei für natürliches Bier

 

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Gasthausbrauerei Neckarmüller

 

Gasthausbrauerei Neckarmüller

Gartenstraße 4

72 074 Tübingen

Baden Württemberg

Deutschland

 

Am 17. April 2010 plante ich einen Besuch in der Gasthausbrauerei Neckarmüller in Tübingen. Schnell noch im Internet die Adresse überprüft und verifiziert, dass die Brauerei noch existiert; das lästige Pop-Up Menü weggeklickt, die Fahrtstrecke im Routenplaner überprüft, und los ging’s.

 

Und wenig später stand ich vor verschlossenen Türen. Das lästige Pop-Up Menü, das ich weggeklickt habe, hätte mich informiert, dass die Gasthausbrauerei Neckarmüller derzeit renoviert wird und daher geschlossen ist.

 

Mein langes Gesicht reichte von der Neckarbrücke hinunter bis ins Wasser. Lektion gelernt, beim nächsten Mal wird vorher noch sorgfältiger recherchiert, und für heute ging es halt ein paar Kilometer weiter zu einer anderen Brauerei.

 

Auf Wiedersehen und bis bald!

 

Impressionen: Gasthausbrauerei Neckarmüller

 

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Café Brouwerij Nieuwhuys

 

Café Brouwerij Nieuwhuys

Ernest Oury Straat 2

3320 Hoegaarden

Belgien

 

Zweimal sind wir dran vorbeigefahren, am 14. Februar 2010, bis wir realisiert haben, dass sich die kleine Gasthausbrauerei Nieuwhuys hinter der unauffälligen Fassade einer kleinen Gastwirtschaft versteckt. Keine große Reklame, ja, nicht einmal ein kleiner Hinweis darauf, dass es hier Bier zu trinken gibt, das vor Ort gebraut wird.

 

Gleiches wäre uns ein paar hundert Meter vorher sicherlich nicht passiert – die gigantische Halle der Hoegaarden-Brouwerij von Anheuser-Busch-InBev ist unübersehbar!

 

Zum Glück hatten wir uns aber über die kleine Schwester dieser Bierfabrik vorher informiert und drückten nun neugierig die Tür zum Schankraum des „Nieuwhuys“ auf. Wir fanden ein sehr gemütliches, an diesem verschneiten Wintertag gut geheiztes Café mit durchweg freundlichem Personal, einer einladenden Einrichtung und einer interessanten Bierkarte, die neben anderen, bekannten Spezialitäten drei hier gebraute Biere anpreist: Das „Huardis“, ein sehr helles, frisches belgisches Witbier, das „Rosdel“, ein bernsteinfarbenes und recht malziges Bier und schließlich das „Alpaïde“, ein tiefschwarzes, kräftiges und röstiges Starkbier. Lecker!

 

Wir verbrachten einen gemütlichen Spätnachmittag hier, genossen die Wärme des Gaskamins, die netten jungen Damen, die uns bedienten, und die ruhige, entspannte Atmosphäre. Was wir leider nicht zu sehen bekamen, waren die Braukessel. Gerne hätten wir gefragt, wo die denn stünden, aber die jungen Damen waren wegen einer großen Besuchergruppe im hinteren Saal leider etwas zu sehr im Einsatz, als dass wir ruhigen Gewissens bei deren Arbeit gestört hätten.

 

Aber immerhin haben wir von jeder der drei Biersorten auch eine Flasche mit heim genommen, um sie später noch einmal in Ruhe verkosten zu können!

 

Impressionen: Café Brouwerij Nieuwhuys

 

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Nils Oscar Company AB

 

Nils Oscar Company AB

Fruängsgatan 2

611 31 Nyköping

Schweden

 

Die Firma Nils Oscar wurde im Jahr 1996 gegründet und ist nicht nur eine Brauerei, sondern auch eine Brennerei. Benannt wurde sie nach dem 1856 geborenen Nils Oscar Sundberg, einem Vorfahren des Brauerei-Gründers und Inhabers Karl-David Sundberg, dessen bewegte Lebensgeschichte mit Emigration nach Amerika, schwerer Krankheit und Rückkehr nach Schweden auch heute noch in der Region hohe Bedeutung hat.

 

Nur wenige Meter außerhalb des Nyköpinger Stadtzentrums mit seiner Fußgängerzone gelegen, ist das kleine Ziegelgebäude von einem winzigen, aber sehr schön angelegten Park umgeben. Zwei große Holzfässer weisen neben der stolzen Inschrift auf die Funktion des Gebäudes hin.

 

Den strengen schwedischen Lizenzvorschriften folgend, darf die Brauerei das Bier nicht über den Hof verkaufen – bedauernd zuckte der junge Mann mit den Achseln, als wir am 29. August 2011 vor der Tür standen und nach einer Kostprobe des in Schweden so hoch geschätzten Bieres fragten. Aber im Systembolaget, im staatlichen Alkoholladen, dort könne man alle Biersorten erwerben. Er wünsche uns einen zufriedenen Genuss.

 

Wir taten, wie uns geheißen, umrundeten das Gebäude noch einnmal, schossen ein paar Fotos, und kauften dann insgesamt fünf Biersorten dieser kleinen Brauerei im Systembolaget. Die Proben aus der Flasche schmeckten ganz ausgezeichnet: Das India Ale kräftig, hopfig und ein wenig erdig; das Kalasöl knackig hopfig und frisch, fast wie ein American Ale, das Imperial Stout röstig, bitter, tiefschwarz und aromatisch, …

 

Wenn wir auch von der Brauerei nur wenig gesehen haben – die Biere waren den kurzen Abstecher nach Nyköping allemal wert.

 

Impressionen: Nils Oscar Company AB

 

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Nokian Panimo

 

Nokian Panimo

Nuijamiestentie

37120 Nokia

Finnland

 

Zunächst waren wir am 7. Juni 2010 mit Schwung an der Nokia-Brauerei vorbeigefahren, weil wir sie nicht so unmittelbar an der Schnellstraße erwartet hatten. Einige Minuten später tasteten wir uns die Straße wieder zurück und fanden den kleinen, überschaubaren Brauereibetrieb eingezwängt zwischen Schnellstraße und Stadtzubringer.

 

Ein vielversprechendes Hinweisschild lud uns ein in das Panimoravintola, ein Brauereirestaurant, aber die Inschrift an der verschlossenen Eingangstür informierte uns, dass dieser Betrieb vor einiger Zeit eingestellt worden ist. Die Brauerei selber arbeitet unverändert, aber der Ausschank ist wegen Misserfolg geschlossen.

 

„Nicht zum ersten Mal!“, so informierte uns ein nettes finnisches Ehepaar, das genauso wie wir unverrichteter Dinge vor der verschlossenen Eingangstür stand, „Hier hat noch kein Pächter lange überlebt, angesichts der unattraktiven Lage an der Schnellstraße!“, und so blieb uns nur, ein paar Fotos zur Erinnerung zu machen. Zum Glück haben wir wenigstens die unter der Marke „Keisari“ verkauften Biere der Nokian Panimo aus Flasche und Dose verkosten können – allerdings nicht heute.

 

Impressionen: Nokian Panimo

 

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Nordhorner Vereinsbrauerei – Sudhaus Erikastraße

 

Nordhorner Vereinsbrauerei – Sudhaus Erikastraße

Erikastraße 91

48 527 Nordhorn

Niedersachsen

Deutschland

 

Bei der Nordhorner Vereinsbrauerei handelt es sich um einen 2008 gegründeten Zusammenschluss von Haus- und Hobbybrauern in Nordhorn. Unter Leitung von Jan Hendrik Koch entstanden in den Kellern und Garagen der Stadt sieben kleine Sudhäuser, und wenn schon nicht alle, so doch wenigstens Jans Sudhaus in der Erikastraße kann es von Technik und Qualität her durchaus mit der einen oder anderen professionellen Kleinbrauerei aufnehmen, und so sei das Sudhaus Erikastraße denn auch in diese Rubrik mit aufgenommen.

 

In einer Garage findet sich die selbst konstruierte, mit einem Laptop und einer Reihe elektronischer und elektromechanischer Bauteile weitgehend automatisierte Brauerei. Rührwerk, Thermostat, Pumpen – alles lässt sich über den Rechner steuern und kontrollieren. In einem kleinen Nebenraum der Garage befindet sich ein Kühlhaus, in dem die hier produzierten Biere kontrolliert reifen.

 

Bei der Wasserversorgung greift Jan Hendrik Koch auf das ganz normale städtische Trinkwasser zurück, dass aufgrund seiner geringen Härte ohne jede weitere Aufbereitung für den Brauprozess genutzt werden kann.

 

Wir hatten im Rahmen der Haus- und Hobbybrauertage 2011 am 1. Oktober 2011 die Gelegenheit, das kleine, aber feine Sudhaus zu besichtigen und insbesondere den hier gebrauten, ausgezeichneten Herbstbock zu verkosten, der uns mit seiner kupfernen Farbe, seiner malzigen Süffigkeit und trotzdem angenehm kräftigen Bittere überzeugen konnte.

 

Impressionen: Nordhorner Vereinsbrauerei – Sudhaus Erikastraße

 

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