Brunnenbräu Hausbrauerei – Das Original – seit 1997

Bier vor Ort

 

 

Bier vor Ort

 

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Oberstdorfer Dampfbierbrauerei Ch. + M. Venzky

The Old Dominion Brewing Company

Brasserie O’Neil

Osječka Pivovara d.d.

 

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Oberstdorfer Dampfbierbrauerei Ch. + M. Venzky

 

Oberstdorfer Dampfbierbrauerei Ch. + M. Venzky

Bahnhofplatz 6-8

87 561 Oberstdorf

Bayern

Deutschland

 

Deutschlands südlichste Brauerei präsentierte sich am 13. März 2008 wie immer – rappelvoll mit Touristen, Kurzurlaubern und einigen wenigen Einheimischen. Zum Teil recht adrette, aber ein wenig kurz angebundene Bedienungen servieren ordentliche Portionen kräftigen Essens – keine „Haute Cuisine“, sondern auf Kücheneffizienz getrimmte und rasch sättigende Allerweltsgerichte, schnell mit ein bisschen Schnickschnack für’s Auge hergerichtet, egal, ob die Garnierung geschmacklich passt oder nicht…

 

Die Brauanlage steht dekorativ mitten im Raum, direkt gegenüber der kleinen Bühne, auf der – wie jeden Donnerstag? – ein Alleinunterhalter mit Pseudo-Folklore die Ohren der Gäste malträtiert und verzweifelt zum Mitschunkeln animiert. Neben der Bühne die Gärbottiche, hinter Glas natürlich, damit jeder die schönen Kräusen der offenen Gärung bewundern kann.

 

Das Bier, das ich heute verkostete (als Autofahrer mal wieder nur eine Sorte und nur ein kleines Gläschen), war nichts Besonderes: Ein Dunkles mit viel zu hoher Restsüße, kaum bis fast gar nicht gehopft und nach meiner Meinung noch nicht lange genug gelagert – es schmeckte noch ein wenig „grün“.

 

Aber auch, wenn diese Beschreibung wie ein Verriss klingt – auf ein Glas Bier oder zu einem gemütlichen Allgäuer Abend kann man trotzdem immer mal wieder herkommen. Touristenidyll halt – man weiß, worauf man sich einlässt.

 

Und ein kleines Post Scriptum sei mir gestattet: Am 18. März 2008, gerade fünf Tage später, hatte ich – was für ein Zufall – noch einmal die Gelegenheit eines Besuchs. Und diesmal war das Essen ohne Schnörkel und als regionale Spezialität exzellent. Allgäuer Kässpatzen, wie sie besser kaum sein können!

 

Das Bier jedoch (diesmal das Helle und das Weizen) wirkte erneut wie noch nicht ausgegoren – ob hier die Lagerkapazität mit dem Umsatz wohl nicht mithalten kann?

 

Impressionen: Oberstdorfer Dampfbierbrauerei Ch. + M. Venzky

 

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Brauhaus Alte Ölmühle

 

Brauhaus Alte Ölmühle

The Old Dominion Brewing Company

 

The Old Dominion Brewing Company

44633 Guilford Drive

Ashburn, VA 20147

U.S.A.

 

Die Old Dominion Brewing Company hat einen großen Vorteil: Sie hat mehrere Ausschankstellen an Washingtons „Dulles International Airport“ und bietet so immer wieder die Gelegenheit, die Wartezeit auf den Flieger zu verkürzen – letztmalig für mich am 30. November 2003.

 

Zwar ist das Angebot an ausgeschenkten Bieren meistens unverändert, aber das „Black & Tan“, das „Lager“, das „Ale“, das „Hop Pocket Ale“ und das „Oak Barrel Stout“ sind zum Einen ja schon immerhin fünf verschiedene, gute Biere (mehr als in den meisten deutschen Gasthausbrauereien), und zum Anderen kann man auch mal Glück haben, und dann ist Jahreszeit abhängig etwas im Angebot, das es sonst nicht immer gibt, zum Beispiel ein „Spring Brew“ oder ein „Winter Brew“.

 

Die Atmosphäre ist natürlich flughafentypisch – echte Gemütlichkeit kommt da nicht auf. Andererseits ist es ja auch nicht der Ort, um stundenlang sitzen zu wollen – außer wenn der Flieger gerade mal wieder kräftig Verspätung hat…

 

Impressionen: The Old Dominion Brewing Company

 

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Brasserie O’Neil

 

Brasserie O’Neil

20, rue des Canettes

75 006 Paris

Frankreich

 

Im Herzen des Stadteils St. Germain des Prés in Paris, nur wenige hundert Meter nördlich vom Jardin du Luxembourg, liegt die Brauerei O’Neil in einer kleinen Gasse inmitten unzähliger weiterer, gemütlicher Kneipen und Restaurants. Als wir am 23.Mai 2011 hier zu Besuch waren, fand in der rue des Canettes gerade ein Weinfestival statt, und es kostete uns einige Mühe, uns durch die angetrunkenen Menschenmassen einen Weg zu bahnen. In der Brauerei war nicht allzu viel los – der Tag heute war in diesem Stadtteil dann doch eher in Richtung Wein orientiert.

 

Beim Betreten des Schankraums kommt man direkt an der kleinen Sudanlage vorbei, und auch durch das Fenster von der Straße aus kann man die Sudkessel sehen. Nach hinten hin findet man auf zwei Ebenen zahlreiche kleinere Sitzgruppen im Stil eines klassischen Pubs, und unter der Hochebene kann man durch ein mattiertes Fenster den Lagerkeller mehr erahnen als sehen.

 

Die Karte offeriert vier verschiedene Biere, die man auch als Testreihe in 0,125-l-Gläsern bestellen kann. Das Blanche („Made from a mixture of barley and wheat grains, this is an exceptionally refreshing beer. With its slightly citrus flavour, this really is the perfect thirst quencher.“) riecht wunderbar fruchtig und aromatisch, enttäuscht aber mit einem unattraktiv bitteren und harschen Geschmack – die Zunge wird auf ganzer Breite belegt. Das Blonde („A delicious golden lager made from a selection of aromatic hops. Fruity yet subtle taste and an excellent thirst quencher.“) ist ein mildes, malzbetontes Helles mit leichten Fruchtaromen und hat mich persönlich fast an ein Kölsch erinnert. Das Ambrée („This amber-coloured beer is brewed from a mixture of carefully chosen special, pale malt grains. It is this that gives the beer its rich colour and malty taste. A well-balanced beer with a good clean flavour.“) ist rund, malzig, aber auch fruchtig-süßlich – ein sehr sympathisches Bier, und schließlich das Brune, das eher ein Schwarzes war („A rich, full-bodied beer which is a subtle combination of smooth and bitter.“), versuchte, wie ein Stout zu wirken, ohne dass es aber mit der nötigen Kraft und Bittere daherkam. Insgesamt also durchaus individuelle Biere, auch von unterschiedlicher stilistischer Qualität.

 

Die Speisekarte im Stil einer Tageszeitung bietet Informationen über die Geschichte der Brauerei und des Bieres im Allgemeinen und bietet eine ganz ordentliche Auswahl an sehr leckeren Flammeküeches. Aber auch der große Hunger kann gestillt werden – mit einem Eisbein auf Sauerkraut, beispielsweise.

 

Trotz der teilweise schon sehr aufdringlichen Belästigungen durch sternhagelvolle Weintrinker, die ständig in die Brauerei wankten, um die Toilette zu benutzen, waren die Bedienungen heute Abend durchweg freundlich, und gelassen über die Weintrinker hinwegblickend zählen wir diesen Brauereibesuch also zu den gelungenen.

 

Impressionen: Brasserie O’Neil

 

In the heart of the Paris district St. Germain des Pres, just a few hundred metres north of Jardin du Luxembourg, you can find the small brewpub O’Neil in a small alley, amongst a lot of other cosy bars and restaurants. When we came over here on 23rd May 2011, there was a wine festival going on in the rue des Canettes, and it was a challenge to fight our way through the drunken crowd. In the brewery itself it was very quiet, only a few guests – today, the whole district was rather orientated towards wine instead of beer.

 

Entering the bar, the visitor directly passes by the small brewing installation, and he can see the copper kettles through the large window pane as well. In the rear, there are two levels with comfortable seats in the style of a classic pub, and through a nearly blind glass, you can rather imagine than really see the fermentation and maturation vessels in the back.

 

The menu offers four different beers that can be ordered in a tester with four 0,125 litre glasses. The Blanche (“Made from a mixture of barley and wheat grains, this is an exceptionally refreshing beer. With its slightly citrus flavour, this really is the perfect thirst quencher.”) smelled wonderfully fruity and aromatic; however, it disappointed with an unattractive bitter and harsh taste that immediately occupied the palate. The Blonde (“A delicious golden lager made from a selection of aromatic hops. Fruity yet subtle taste and an excellent thirst quencher.”) was a mild malty light beer with delicate fruit flavours; it reminded me almost a Kölsch. The Ambrée (“This amber-coloured beer is brewed from a mixture of carefully chosen special, pale malt grains. It is this that gives the beer its rich colour and malty taste. A well-balanced beer with a good clean flavour.”) was round, malty, but also fruity and sweet – a very pleasant beer. Finally the Brune (“A rich, full-bodied beer which is a subtle combination of smooth and bitter.”) was rather a black beer than a brown, which tried to act like a stout, but was lacking the necessary power and bitterness. Overall, quite individual beers, but of different stylistic quality.

 

The menu in the style of a newspaper, which provides information about the history of the brewery and about beer in general, offers a decent selection of very tasty Flammeküeches. But also the very hungry gourmand can be satisfied: With pork knuckle on sauerkraut, for example.

 

Despite the sometimes very annoying harassment by blind drunk wine drinkers, who stumbled through the brewpub in search of the toilet, the waitresses managed to stay consistently calm and friendly. So, we accept this brewery visit as a better one.

 

Impressions: Brasserie O’Neil

 

W sercu Paryjskiej dzielnicy St Germain des Prés, zaledwie kilkaset metrów na północ od Jardin du Luxembourg, można znaleźć browar restauracyjny O'Neil w małej uliczce pośród wielu przytulnych pubów i restauracji. Gdy byliśmy na miejscu (23-go Maja 2011-go roku), w rue des Canettes toczył się festywal wina, i skutkiem tego kosztowało nas to trochę czasu żeby się przebić przez tłumy pijanych przyjaciół wina... W końcu, w browarze nie wiele się działo – dzisiejszy dzień w dzielnicy się skupił chyba wyłącznie na wino.

 

Po wejściu do baru, gość od razu widzi małą warzelnię, którą również można oglądać przez duże okno lokalu. W tylu lokalu na dwóch poziomach jest wielu grup krzeseł w stylu klasycznego pubu, a przez matowe okno można raczej sobie wyobrazić niż rzeczywiście widzieć tanki do fermentacji i leżakowania.

 

W karcie oferowano cztery piwa, które można zamówić jako próbki, to znaczy w szklankach o pojemności 125 ml. Blanche („Made from a mixture of barley and wheat grains, this is an exceptionally refreshing beer. With its slightly citrus flavour, this really is the perfect thirst quencher.”) pachnie owocowo i aromatycznie, chociaż jego gorzki i nieatrakcyjnie ostry posmak niestety pokryje język w całej szerokości. Blonde („A delicious golden lager made from a selection of aromatic hops. Fruity yet subtle taste and an excellent thirst quencher.”) jest łagodnym, słodowym, jasnym piwem z lekkimi owocowymi nutami w aromacie, a przypomina trochę Kölsch’em. Ambrée („This amber-coloured beer is brewed from a mixture of carefully chosen special, pale malt grains. It is this that gives the beer its rich colour and malty taste. A well-balanced beer with a good clean flavour.”) jest złożone, słodowe, ale także owocowe i słodkie. Bardzo sympatyczne piwo. W końcu Brune, które raczej jest Czarne („A rich, full-bodied beer which is a subtle combination of smooth and bitter.”) podaje, że jest stoutem, ale brakuje mu mocy i goryczki do tego. W sumie bardzo indywidualne piwa różnej stylistycznej jakości.

 

Jadłospis w stylu gazety zawiera wiele informacje o historii browaru i o piwie w ogóle; oferuje też przyzwoity wybór bardzo smacznych Flammeküeches. A do wielkiego głodu jest golonka w kiszonej kapusty.

 

Mimo czasami bardzo dokuczliwego molestowania przez pijanych gości w szukaniu toalet, miłe kelnerki były konsekwentnie przyjazne i zrelaksowane. A w sumie naszych wrażeń można liczyć naszą wizytę tu do bardziej udanych.

 

Wrażenia: Brasserie O’Neil

 

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Osječka Pivovara d.d.

 

Osječka Pivovara d.d.

Vukovarska 312

31 000 Osijek

Kroatien

 

Eine Industriebrauerei im Osten der Stadt Osijek, die sich rühmt, die älteste Brauerei in der Region (Slawonien) zu sein. Formal stimmt dies, denn sie ist 1697 gegründet worden. Steht man aber vor den Toren des Brauereigeländes, so wie ich dies am 20. September 2010 getan habe, so ist man doch eher enttäuscht: Zweckmäßige Fabrikhallen beherbergen hinter den dicken Mauern irgendwo die Sudkessel. Die zylindrokonischen Fermenter und Lagertanks ragen hoch auf, werden aber noch deutlich übertroffen von den hässlichen Betonsilos einer anderen Fabrik direkt dahinter.

 

Lediglich das Verwaltungsgebäude strahlt einen Hauch von Gemütlichkeit aus – zwar ist es auch keine Schönheit, aber seine an ein Wohngebäude erinnernde Architektur und seine warme gelbe Farbe stehen in wohltuendem Kontrast zum Rest des Brauerei.

 

Zwei Sorten Bier werden hier gebraut, ein uninteressantes helles Lager mit wenig Geschmack und viel Kohlensäure, und ein wesentlich besseres Dunkles, das einen malzigen Körper und runde Vollmundigkeit aufweist – auch wenn es leider ebenfalls zu stark gespundet ist.

 

Impressionen: Osječka Pivovara d.d.

 

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