Brunnenbräu® Hausbrauerei – Das
Original – seit 1997
Bier vor Ort

Bier vor Ort
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Oberstdorfer Dampfbierbrauerei Ch. + M. Venzky
The Old
Dominion Brewing Company
Ostsee Brauhaus AG – Kühlungsborn
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Brauhaus Obermühle Braunfels
Brauhaus Obermühle Braunfels
Gebrüder Wahl Straße 17 – 19
35 619 Braunfels
Hessen
Deutschland
Auf einer längeren bierorientierten
Tour legten wir am 16. September 2007 eine letzte Erfrischungspause im Brauhaus
Obermühle in Braunfels ein. Hier hatte es lange eine kommerzielle Brauerei
gegeben, die aber im Jahr 1996 geschlossen wurde. Im kleinen Nachbargebäude hat
dann zum Glück 2003 eine kleine, aber urige Brauereigaststätte aufgemacht, die
mit flotten Sprüchen und netter Einrichtung auf sich und auf das hier gebraute „Schlawinerbier“
aufmerksam macht und die Tradition der großen Brauerei ein wenig weiterführen
möchte.
Wenn wir es richtig gesehen haben
– für eine ausführliche Erkundung und Befragung hatten wir keine Zeit mehr –
wird das braune „Schlawinerbier“ hier auf einer kleinen Braxonia-Anlage
gebraut. Diese Mini-Anlage muss wohl fast rund um die Uhr laufen, wenn der
Bedarf für die Brauereigaststätte gedeckt werden soll…
Mit dem Ambiente waren wir sehr
zufrieden – die Einrichtung ist gemütlich, das Personal nett und freundlich.
Das Bier jedoch ist zwar trinkbar, aber sehr mastig-malzig und lässt Bittere
und Hopfennote leider völlig vermissen. Nun, wer’s mag… Die Geschmäcker sind ja
zum Glück verschieden!
Impressionen: Brauhaus Obermühle Braunfels
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Brauhaus Obermühle Görlitz
Brauhaus Obermühle
An der Obermühle 5
02 826 Görlitz
Deutschland
Das östlichste Brauhaus
Deutschlands – direkt am Ufer der Neiße gelegen, mit Blick auf das gegenüber
liegende, polnische Ufer und auf einen Viadukt, der die Grenze überquert.
Wunderschön, mit einer Terrasse über dem Wasser, mit der Möglichkeit, ein
Bötchen zu mieten und auf der Neiße entlang zu schippern, oder mit dem eigenen
Fahrrad das Neißeufer entlang zu radeln. Oder ganz einfach am Wasser zu sitzen
und zu träumen.
Wir haben am 18. Juli 2007 die
Terrasse über der Neiße in angenehm milder Sonne von ganzem Herzen genossen und
in der herrlichen Ruhe ein wenig abgeschaltet. Es waren nicht allzu viele Gäste
da, es herrschte eine entspannte Atmosphäre, und das Leben hätte so schön sein
können.
Wenn nur das Bier nicht gewesen
wäre…
Zum ersten Mal seit vielen Jahren
habe ich ein Bier nicht ausgetrunken. Das Helle war vom Ansehen her schön, ein
fester Schaum, aber sowohl Geruch als auch Geschmack waren ausgeprägt faulig.
Nach dem ersten Schluck war Schluss. Das Dunkle war nur unwesentlich besser.
Der Geruch versprach zwar etwas mehr, er war etwas karamellig, aber der
Geschmack war genauso faulig.
Sorry, aber hier ist im wahrsten
Sinne des Wortes irgendetwas faul. Schade, dass niemand Fachkundiges da war,
den ich hätte fragen können, ob möglicherweise einfach nur ein Sud umgekippt
ist, oder ob das der „Hausgeschmack“ sei. Die nette Bedienung lächelte nur
irritiert ob meiner Fragen, wusste aber nicht ein, noch aus.
Tja…
Irgendwie schade, denn die
Atmosphäre ist so schön!
Impressionen: Brauhaus Obermühle
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Oberstdorfer Dampfbierbrauerei Ch. + M. Venzky
Oberstdorfer Dampfbierbrauerei
Ch. + M. Venzky
Bahnhofplatz 6-8
87 561 Oberstdorf
Bayern
Deutschland
Deutschlands südlichste Brauerei
präsentierte sich am 13. März 2008 wie immer – rappelvoll mit Touristen, Kurzurlaubern
und einigen wenigen Einheimischen. Zum Teil recht adrette, aber ein wenig kurz
angebundene Bedienungen servieren ordentliche Portionen kräftigen Essens –
keine „Haute Cuisine“, sondern auf Kücheneffizienz getrimmte und rasch
sättigende Allerweltsgerichte, schnell mit ein bisschen Schnickschnack für’s
Auge hergerichtet, egal, ob die Garnierung geschmacklich passt oder nicht…
Die Brauanlage steht dekorativ
mitten im Raum, direkt gegenüber der kleinen Bühne, auf der – wie jeden
Donnerstag? – ein Alleinunterhalter mit Pseudo-Folklore die Ohren der Gäste
malträtiert und verzweifelt zum Mitschunkeln animiert. Neben der Bühne die
Gärbottiche, hinter Glas natürlich, damit jeder die schönen Kräusen der offenen
Gärung bewundern kann.
Das Bier, das ich heute
verkostete (als Autofahrer mal wieder nur eine Sorte und nur ein kleines
Gläschen), war nichts Besonderes: Ein Dunkles mit viel zu hoher Restsüße, kaum
bis fast gar nicht gehopft und nach meiner Meinung noch nicht lange genug
gelagert – es schmeckte noch ein wenig „grün“.
Aber auch, wenn diese
Beschreibung wie ein Verriss klingt – auf ein Glas Bier oder zu einem
gemütlichen Allgäuer Abend kann man trotzdem immer mal wieder herkommen.
Touristenidyll halt – man weiß, worauf man sich
einlässt.
Und ein kleines Post Scriptum sei
mir gestattet: Am 18. März 2008, gerade fünf Tage später, hatte ich – was für
ein Zufall – noch einmal die Gelegenheit eines Besuchs. Und diesmal war das
Essen ohne Schnörkel und als regionale Spezialität exzellent. Allgäuer Kässpatzen,
wie sie besser kaum sein können!
Das Bier jedoch (diesmal das
Helle und das Weizen) wirkte erneut wie noch nicht ausgegoren – ob hier die
Lagerkapazität mit dem Umsatz wohl nicht mithalten kann?
Impressionen: Oberstdorfer Dampfbierbrauerei Ch. + M. Venzky
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Alt Oberurseler Brauhaus
Alt Oberurseler Brauhaus
Ackergasse 13
61 440 Oberursel
Hessen
Deutschland
Inmitten der Oberurseler Altstadt
im verkehrsberuhigten Bereich gelegen, ist das Alt Oberurseler Brauhaus immer
wieder für einen Besuch gut – letztmalig am 12. Januar 2008. Im Sommer sitzt es
sich urig im Biergarten, im Winter oder bei schlechtem Wetter in der Gaststube,
dem Braukeller oder der Brennbar.
Und wenn man wirklich will, dann
kann man hier sogar auch heiraten – die Räume im oberen Stockwerk sind
historisch ein Standesamt gewesen und dürfen immer noch für den ursprünglichen
Zweck genutzt werden. Ein würdiges und stilechtes Ambiente geben diese Räume ab
– und wem jetzt die Idee kommt, ein Stockwerk tiefer wäre dann ja der rechte
Rahmen für eine rustikal-zünftige Hochzeitsfeier, nun, der denkt gewiss nicht
ganz falsch…
Pils und Dunkles gibt’s eigentlich
immer, und daneben meistens eine weitere, saisonal wechselnde Biersorte –
Weizen, Weihnachtsbock oder was auch immer. Zwar schwankt die Qualität der
Biere ein wenig, aber es war noch keines dabei, das mir nicht geschmeckt hätte.
Das Essen ist rustikal (ein halbes Schwein auf Brot, Riesen-Grillhaxe und
ähnliches), aber gleichbleibend ordentlich und wird von stets freundlichem
Personal serviert. Letzteres gibt es bei uns in Deutschland leider selten
genug.
Insbesondere im Sommer gefällt
uns sonntags das große Bayerische Brunch-Buffet ausnehmend gut – man sollte
aber in den darauf folgenden vier Wochen nicht ärztlicherseits untersuchen
lassen: Cholesterin, Leber, Bauchspeicheldrüse, Blutzucker, Gewicht,
Bauchumfang, Blähmagen, Darmflora, Herz. Die Diagnose könnte knallhart
„Überfressen!“ lauten!
Impressionen: Alt Oberurseler Brauhaus
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The Old
Dominion Brewing Company
The Old
Dominion Brewing Company
Ashburn,
VA 20147
U.S.A.
Die Old Dominion Brewing Company
hat einen großen Vorteil: Sie hat mehrere Ausschankstellen an Washingtons
„Dulles International Airport“ und bietet so immer wieder die Gelegenheit, die Wartezeit
auf den Flieger zu verkürzen – letztmalig für mich am 30. November 2003.
Zwar ist das Angebot an
ausgeschenkten Bieren meistens unverändert, aber das „Black & Tan“, das
„Lager“, das „Ale“, das „Hop Pocket Ale“ und das „Oak Barrel Stout“ sind zum
Einen ja schon immerhin fünf verschiedene, gute Biere (mehr als in den meisten
deutschen Gasthausbrauereien), und zum Anderen kann man auch mal Glück haben,
und dann ist Jahreszeit abhängig etwas im Angebot, das es sonst nicht immer
gibt, zum Beispiel ein „Spring Brew“ oder ein „Winter Brew“.
Die Atmosphäre ist natürlich
flughafentypisch – echte Gemütlichkeit kommt da nicht auf. Andererseits ist es
ja auch nicht der Ort, um stundenlang sitzen zu wollen – außer wenn der Flieger
gerade mal wieder kräftig Verspätung hat…
Impressionen: The Old Dominion
Brewing Company
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Osječka
Pivovara d.d.
Vukovarska
312
31 000 Osijek
Kroatien
Eine Industriebrauerei im Osten
der Stadt Osijek, die sich rühmt, die älteste Brauerei in der Region
(Slawonien) zu sein. Formal stimmt dies, denn sie ist 1697 gegründet worden.
Steht man aber vor den Toren des Brauereigeländes, so wie ich dies am 20.
September 2010 getan habe, so ist man doch eher enttäuscht: Zweckmäßige
Fabrikhallen beherbergen hinter den dicken Mauern irgendwo die Sudkessel. Die
zylindrokonischen Fermenter und Lagertanks ragen hoch auf, werden aber noch
deutlich übertroffen von den hässlichen Betonsilos einer anderen Fabrik direkt
dahinter.
Lediglich das Verwaltungsgebäude
strahlt einen Hauch von Gemütlichkeit aus – zwar ist es auch keine Schönheit,
aber seine an ein Wohngebäude erinnernde Architektur und seine warme gelbe
Farbe stehen in wohltuendem Kontrast zum Rest des Brauerei.
Zwei Sorten Bier werden hier
gebraut, ein uninteressantes helles Lager mit wenig Geschmack und viel
Kohlensäure, und ein wesentlich besseres Dunkles, das einen malzigen Körper und
runde Vollmundigkeit aufweist – auch wenn es leider ebenfalls zu stark
gespundet ist.
Impressionen: Osječka
Pivovara d.d.
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Ostsee Brauhaus AG –
Kühlungsborn
Ostsee Brauhaus AG
Strandstraße 41
18 225 Kühlungsborn
Mecklenburg-Vorpommern
Deutschland
Ein Brauhaus, in dem man Urlaub
machen kann – es ist nämlich ein modernes, gleichwohl gemütliches Hotel direkt
angegliedert. Diese Option ließen wir uns nicht entgehen und verbrachten die
Ostertage vom 10. bis zum 14. April 2004 in Kühlungsborn.
Eine gemütliche Braustube mit
witzigen Wandmalereien, rustikaler Küche und leckerem Bier, ein einladender
Wintergarten, stets freundliches Personal, kleine, aber zweckmäßige und
blitzsaubere Zimmer, aufmerksamer Service, das Hotel günstig gelegen (nur
hundert Meter bis zur Strandpromenade und mitten in der verkehrsberuhigten Zone
im Zentrum von Kühlungsborn) – es stimmte eigentlich alles. Selbst das Wetter.
Also, gar kein Bedarf für einen
langen Text, nur so viel: Wir kommen wieder!
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Ottakringer Brauerei AG
Ottakringer Brauerei AG
Ottakringerstraße 91
1160 Wien
Österreich
Eine Großbrauerei, die trotzdem
eine liebevolle Führung mit Herz durchführt, findet man nicht allzu oft, und so
zählt der Besuch der Ottakringer Brauerei am 28. Februar 2008 sicher zu den
gelungeneren. Ein in über hundert Jahren nach und nach gewachsenes und daher
etwas zusammengewürfelt wirkendes Sudhaus, dem man anmerkt, dass das Geld bei
dieser Privatbrauerei nicht so locker sitzt, sondern repariert und improvisiert
werden muss, die obligatorischen zylindrokonischen Lagertanks und die Flaschen-
und Dosenabfüllung standen auf dem Programm, bevor wir uns an die fachkundig
begleitete Bierverkostung auf dem so genannten Gerstenboden machten.
Ein erstaunlich breites Angebot
unterschiedlicher und durchweg leckerer und sehr gut gepflegter Biere stand im
Angebot – allen voran ein süffiger und leicht süßlich-malziger Zwickl-Bock, der
den aromatischen Höhepunkt dieser Brauereibesichtigung darstellte.
Insgesamt also ein schönes
Erlebnis – Wien von einer seiner besseren Seiten.
Impressionen: Ottakringer Brauerei AG
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