Brunnenbräu® Hausbrauerei – Das
Original – seit 1997
Bier vor Ort

Bier vor Ort
– S – S – S – S – S – S – S – S – S – S –
Hotel Seestern – Ahlbecker
Kellerbräu
Seligenstädter Kleines Brauhaus
Brauhaus Alte Bürgerstube / Brauhaus im Siebengebirge
Siegburger Brauhaus „Zum Roten Löwen“
Gamla Slottskällans Bryggeri AB
Brauhaus Sonneborn – Röhr Bräu
Brauerei Spezial Christian Merz
Mini Browar i Restauracja Spiż Katowice
Gebr. Sünner GmbH & Co. KG Brauerei und Brennerei
De Bekeerde Suster – Beiaard
Groep Nederland B.V.
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Saimaan Panimo Oy
Saimaan
Panimo Oy
Meijerinkatu 4
53 500 Lappeenranta
Finnland
14. Juni 2010. Verzweifeltes
Herumkurven durch ein unattraktives und völlig verbautes Industriegebiet in Lappeenranta. Nach einer Viertelstunde und mit
Hilfestellung durch Passanten an einer Betonhalle das Schild gefunden: Hier
residiert die Saima-Brauerei. Keine Braukessel sind
zu sehen, keine Menschen, nur Beton. Lagerhallenatmosphäre.
Weiter in die Stadt. In der
Fußgängerzone in einer Bierkneipe ein Saimaan-Bier
aus der Flasche probiert. Gut gekühlt und noch lange haltbar. Trotzdem
pappenartig und oxidiert.
Hm. Wohl ein weniger
erfolgreiches Brauerei-Spotting.
Impressionen: Saimaan Panimo Oy
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Brasserie
de Saint-Pierre
Brasserie de
Saint-Pierre
30, rue
Principale
67 140 Saint-Pierre
Frankreich
Am 21. September 2009 führte mich
meine Reise durch das Elsass, und nur wenige hundert Meter von der Autobahn
entfernt entdeckte ich in dem kleinen Weiler Saint-Pierre die Brasserie de
Saint-Pierre, eine etwa acht Jahre alte, kleine Brauerei, die eine große
Auswahl an verschiedenen Bieren herstellt und offensichtlich auch gerne mit
Gewürzen und Früchten herumexperimentiert.
Ein schlichtes, aber nicht
ungemütliches, in hellem Holz gehaltenes Restaurant liegt direkt an der
Hauptstraße, davor auf weißem Kies ein paar Sitzgarnituren für schönes Wetter.
Drinnen sieht man vom Restaurantbereich über die Theke hinweg durch eine Glasscheibe
auf die Sudanlage: Ein Wunderwerk moderner Technik. Ganz aus Edelstahl, sehr
gepflegt, und so passgenau in den verfügbaren Raum eingebaut, dass das Gewirr
von Rohren, Leitungen und Ventilen den Betrachter ganz wirr im Kopf werden
lässt. Alles wirkt so ordentlich und gepflegt, als sei es erst gestern in
Betrieb genommen worden.
Die freundliche Bedienung
schüttelt den Kopf: Nein, die Brauerei sei wirklich schon acht Jahre alt. Man
gebe sich halt Mühe, alles in Ordnung zu halten.
Bedächtig sortiert sie aus dem
beachtlichen Angebot von jeder Sorte eine Flasche für mich aus: Zwölf
verschiedene Flaschen landen schließlich in meinem Einkaufskorb, zum Teil mit
wunderlichen Namen wie zum Beispiel „Bière Blonde de l’Oncle Hansi“, und alle mit liebevoll gestalteten
Etiketten. Eine schöne Ausbeute.
Und auch, wenn ich heute nicht
einmal einen kleinen Schluck hatte probieren können, so fuhr ich doch mit einem
sehr positiven Eindruck von dannen – alles blitzsauber, gut organisiert, adrett
hergerichtet. Einfach nur ansehnlich.
Und wie die folgenden Tage
zeigten, schmeckten die hier gekauften Biere auch ganz vorzüglich!
Impressionen: Brasserie de Saint-Pierre
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Salm Bräu GmbH
Salm Bräu
GmbH
Rennweg 8
1030 Wien
Österreich
Am Rande des Schlosses Belvedere, noch inmitten uralten Gemäuers, haben wir am 29.
Februar 2008 das Salm Bräu entdeckt – eine gar nicht
mal so kleine Gasthausbrauerei, die sich aber so verwinkelt über mehrere
Gaststuben und bis in den alten Gewölbekeller, den so genannten Klosterkeller,
erstreckt, dass man gar nicht merkt, wie viele andere Gäste hier ebenfalls ihr
Bier genießen. Es sei denn, man muss zur Toilette – dann macht man sich auf den
weiten, durch alle Räume mäandrierenden Weg, der einen an allen Schanktheken
und an der blitzblank polierten Sudanlage vorbeiführt. Eine anlassbezogene Brauereibesichtigung
gewissermaßen, die dabei durchgeführt wird.
Wir genossen zu recht später
Stunde die gemütliche Ecke im Klosterkeller, die guten und großen
Essensportionen und natürlich das excellente,
elegante und erfrischend gebraute Bier. Und auch die Bedienung war, trotz ihres
unnahbaren, etwas spröden „Wiener Charmes“ schon soweit in Ordnung.
Dass das Salmbräu
auch noch mit öffentlichen Verkehrmittel
(Straßenbahnhaltestelle unmittelbar am Eingang) gut zu erreichen ist, macht es
zu einem sicherlich mal wieder in Angriff zu nehmenden Anlaufpunkt für den
Bierliebhaber.
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Brasseurs
Savoyards
Brasseurs
Savoyards
124, Rue
des Roseaux
74 330 Epagny
Frankreich
Eine große, rechteckige,
dunkelblaue Wellblechkiste mitten in einem Gewerbegebiet am Rande von Epagny bei Annecy – so stellte
sich die Brauerei „Brasseurs Savoyards“
am 1. Mai 2009 dar. Viel mehr war aber leider nicht
zu sehen.
Normalerweise sollte von Montag
bis Sonnabend täglich von 09:30 bis 19:00 Uhr der Verkauf geöffnet sein, aber
heute war nun einmal Maifeiertag. Zwar prangte im Schaufenster ein riesiger
Schmierzettel mit der Aufschrift „Ouvert“, aber
dahinter waren die Rollläden heruntergefahren und fest verschlossen.
Mir blieb also ein weiteres Mal
nichts anderes übrig, als mir ein paar Erinnerungsfotos zu schießen, und mich
dann meines Weges zu trollen – in der Hoffnung, ein andermal hier
vorbeizukommen und bei der Gelegenheit dann eine offene Brauerei vorzufinden.
Impressionen: Brasseurs Savoyards
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Hotel Seestern – Ahlbecker Kellerbräu
Hotel Seestern – Ahlbecker Kellerbräu
Seestraße 14
17 419 Seebad Ahlbeck
Mecklenburg Vorpommern
Deutschland
Direkt an der Strandpromenade in Ahlbeck, nur vielleicht hundert Meter von der berühmten
Seebrücke entfernt, liegt das Hotel Seestern, das mit preiswerter, aber
trotzdem ordentlicher, rustikaler Meeresküche auf sich aufmerksam macht. Ein
eigenes Bier wird hier angeboten, und das ist natürlich auch der Grund gewesen,
warum wir uns am 10. August 2010 hierher aufgemacht haben.
Abgesehen von der Reklame für das
Kellerbräu deutet wenig auf eine Brauerei hin. Es
gibt nur eine einzige Sorte, und die auch nur in kleinen, 0,25-l-Gläsern. Auch
auf ausdrücklichen Wunsch nach einem großen Kellerbräu
wird höflich verneint. Schade, denn das Bier schmeckt ausgezeichnet. Sehr herb
und frisch, mit einer leichten, aber nicht störenden metallischen Note und
einem etwas fruchtigen Duft (ein Hauch von Aprikose?), eine kräftige, schon
fast ins Orange gehende Farbe, gleichmäßig hefetrüb,
und mit einem kremigen, festen und lange haltbaren
Schaum.
Gebraut wird dieses leckere Bier
angeblich auf der winzigen Braxonia-Anlage, die im
hintersten Winkel der Kellerbar zu bewundern ist. Vielleicht fünfzig Liter
Ausschlagmenge, daneben ein paar winzige Fässer als „Lagertanks“ – soll das
alles sein? Ich kann es nicht glauben. Der Durst der Gäste ist gewaltig,
zahllose der kleinen Gläschen wurden alleine heute serviert – und so drängt
sich mir der Verdacht auf, dass irgendwo auf einer etwas größeren Anlage
brautechnisch unterstützt wird. Bestätigen konnte oder wollte mir das aber
niemand.
Impressionen: Hotel Seestern – Ahlbecker Kellerbräu
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Seligenstädter Kleines Brauhaus
Seligenstädter Kleines
Brauhaus
Eisenbahnstraße 6
63 500 Seligenstadt
Hessen
Deutschland
Das Seligenstädter Kleine
Brauhaus kokettiert mit seinem Namen und dem des Inhabers, Klein: Kleines
Brauhaus, das hochgestellte „e“ anstelle des sächsischen Genitiv-Apostrophs, so
steht es an der Außenwand geschrieben, und auch auf den Biergläsern, -deckeln
etc. Witzige Idee.
Wir besuchten das Brauhaus am 4.
Februar 2006 – draußen lag noch Schnee, aber drinnen war es warm und gemütlich.
Der Weihnachtsbock vom Vorjahr, von dem wir noch einen Rest ergatterten, wärmte
und brachte die Wangen zum Glühen. Aber auch das Dunkle, das schäumende Weizen
und das überragende, hopfige, aromatische und blumige Pils schmeckten
hervorragend, und wir genossen den Abend und die freundliche Bedienung. Schön
auch, dass wir die Biere in der Flasche mitnehmen konnten.
Aber am schönsten war es
eigentlich, wie sich die Sudanlage und der Gärkeller präsentierten. Im kleinen
Nebengebäude untergebracht, hinter schön großen Fenstern, romantisch beleuchtet
und ein wenig dekoriert, glänzte das Kupfer. Auch die offenen Gärbottiche mit
ihrer dicken Kräusenschicht erfreuten das Auge, und
nicht zuletzt der wunderschön restaurierte Pferdewagen vor den Fenstern.
Impressionen: Seligenstädter Kleines Brauhaus
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Kommunbrauhaus Seßlach
Kommunbrauhaus Seßlach
Pfarrgasse 105
96 145 Seßlach
Bayern
Deutschland
Am 7. Mai 2010 habe ich im Rahmen
der „Tour de Bier“ das Kommunbrauhaus in Seßlach
besuchen können. Zwei Gasthäuser der kleinen, aber sehenswerten Stadt brauen
hier ihr Bier und vergären es anschließend in eigenen Kellern, aber auch die
Bürger der Stadt scheinen die Möglichkeit zu haben, sich die fertige Bierwürze
hier abzuholen.
Von außen unter Erhalt der
historischen Fassade und Bausubstanz sehr schön renoviert, wirkt das im Jahr
1892 erbaute und 1960 sowie 1981/1988 renovierte Brauhaus im Inneren deutlich
moderner als man erwarten würde, fast schon drängt sich das Gefühl auf, es sei
überrenoviert worden. Möglicherweise ein Tribut an Hygiene und Energieeffizienz,
der hier zu zahlen war.
Der mit Ziegeln ummauerte
Braukessel wird mit Ölfeuerung betrieben, die Würze auf einem großen
Kühlschiff, das auch über einen schönen Hopfenseiher verfügt, im hinteren Teil
des kleinen Brauhauses herunter gekühlt. Für das Herführen der Hefe stehen in
einem kleinen Nebenraum zwei glänzende Edelstahlbehälter, und hier ist auch
Platz für die übrigen Kleinutensilien, die beim Brauen benötigt werden. Im
oberen Stockwerk steht die Malzschroterei, und im vorderen Teil des Brauhauses
stechen die Verkehrsschilder ins Auge, mit denen an den Tagen, an denen
Bierwürze abgeholt wird, Teile der Pfarrgasse gesperrt werden müssen, um dem
Andrang Herr zu werden: „Frei nur für Bierabholer“ heißt es auf dem
Zusatzschild.
In früheren Zeiten wurde die
Bierwürze in auf dem Rücken getragenen Butten zu den beiden Gasthäusern
transportiert und dort, kräftig schäumend, in die Gärfässer gegossen.
Mittlerweile geschieht dies aber über eine Leitung, die verlegt wird, und die
Butten stehen, langsam vor sich hin rottend, in einer Ecke des Brauhauses.
Auch wenn das Kommunbrauhaus von
1892 bei weitem nicht so alt ist wie das Braurecht der Stadt, das aus dem Jahre
1335 datiert, ist es doch ein Beleg für eine schöne und immer noch praktizierte
Tradition.
Impressionen: Kommunbrauhaus Seßlach
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Brauhaus Alte Bürgerstube / Brauhaus im Siebengebirge
Brauhaus Alte Bürgerstube /
Brauhaus im Siebengebirge
Dollendorfer Straße 384
53 639 Königswinter OT Heisterbacherrott
Nordrhein Westfalen
Deutschland
Eine ganz normale Dorfkneipe –
das war das Ambiente, das uns am 4. November 2005 empfing, als wir die Alte
Bürgerstube in Heisterbacherrott betraten.
Einrichtung, Atmosphäre, Publikum, alles war stimmig. Allerdings wenig Betrieb.
Und die Frage: Wo soll hier denn eine Brauerei sein?
Wir fragten die freundliche
Bedienung, und bekamen eine klitzekleine Hausbrauanlage gezeigt, die einfach so
in den großen Saal, der für Festlichkeiten genutzt wird, hineingestellt worden
war. Keine aufwändige Installation, kein eigenes Sudhaus, sondern tatsächlich wohl
nur eine Art Hobbybrauerei, deren Produkte auch in der eigenen Wirtschaft
ausgeschenkt werden.
Zur Feier des heutigen Tages,
hier solle am Abend ein Bankett zur Silberhochzeit oder so stattfinden, war die
Anlage ein wenig geschmückt worden, und ich durfte sie mir in aller Ruhe
anschauen. Ein schönes Stück Technik, das für mich als Hausbrauer eine lustige
Sache wäre. Für den kommerziellen Betrieb aber sicher nur als Gag brauchbar –
nicht für eine wirtschaftliche Bierproduktion. Trotzdem nett, und man sollte
sich viel mehr Wirte wünschen, die ihr Standardangebot an Bieren auf diese Art
und Weise anreichern.
Doch halt! Vielleicht doch lieber
nicht? Denn als wir uns nach der „Brauereibesichtigung“ ein Bier aus dieser
Anlage einschenken ließen, stellten wir fest, dass es deutlich sauer war. Das
ist allerdings keine so gute Werbung für das Hausbrauen, und macht auch
verständlich, warum außer uns keiner der wenigen anderen Gäste das hiesige Bier
getrunken hat…
Schade!
(Und als kleine Aktualisierung:
Mittlerweile hat die Brauerei als „Brauhaus alte Bürgerstube“ geschlossen und
wenig später mit neuem Besitzer unter dem Namen „Leddeköpp
– Brauhaus und Weinbar“ neu eröffnet. Ich wünsche
mehr Erfolg!“
Impressionen: Brauhaus Alte Bürgerstube / Brauhaus im Siebengebirge
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Siebenstern Bräu
Siebenstern Bräu
Siebensterngasse 19
1070 Wien
Österreich
Als wir uns am 27. Februar 2008
zu einem verlängerten Bier-Wochenende in Wien trafen, nahmen wir das
Siebenstern Bräu als erste Anlaufstelle und
Treffpunkt. Obwohl es ein ganz normaler Arbeitstag (Mittwoch!) war (und noch
früh am Nachmittag), war die Gasthausbrauerei gut voll – und wir stellten rasch
fest: Aus gutem Grund.
Zunächst zeigte uns der
tschechische Braumeister Vlado Sedmak stolz seinen
Arbeitsplatz und ließ uns sogar von seinen noch nicht ausgegorenen, für uns
direkt aus dem Lagertank gezwickelten Spezialitäten,
dem Oster-Rauchbock und dem fantastisch mit Magnum-
und Cascade-Hopfen verfeinerten India-Pale-Ale,
kosten. Erst danach widmeten wir uns dem Ausschankbereich.
Siebenstern – der Name ist
Programm. Sieben verschiedene Biere sind im Angebot, von denen wohl das Helle,
das Märzen, das Dunkle und ein Chilibier immer fest verfügbar sind, die anderen
Sorten variieren je nach Saison. Insbesondere das Chilibier ist wirklich eine
Besonderheit, und Vlado hat es vermocht, die Balance zwischen „zu fad“ und „zu
scharf“ nahezu perfekt zu finden.
Mit dem Essen hingegen hatten wir
ein wenig Pech – nach technischen Problemen in der Küche gab es nichts Fritiertes oder Gegrilltes…
Aber auch so war es ein
gemütlicher, zum Wiederkehren einladender Besuch – die typische
Bierkneipenatmosphäre, die vielen Gäste jeder Altersstufe und die große, gute
Bierauswahl sind jederzeit wieder einen Abstecher in die Siebensterngasse wert.
(Und es ist kein Geheimnis, dass wir
dieses Vorhaben bereits ein Jahr später in die Tat umgesetzt haben und am 20.
März 2009 erneut im Siebenstern eingekehrt sind.)
Impressionen: Siebenstern Bräu
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Siegburger Brauhaus „Zum Roten Löwen“
Siegburger Brauhaus „Zum Roten
Löwen“
Siegburger Abteibrauerei
Holzgasse 37-39
53 721 Siegburg
Nordrhein Westfalen
Deutschland
Ja, ich gebe es unumwunden zu:
Die Fotostrecke, mit der ich unseren Besuch im Siegburger Brauhaus am 14.
Dezember 2005 dokumentiert habe, ist dürftig! Sehr dürftig!
Wir hatten in diesem Jahr unseren
Betriebsausflug und die Weihnachtsfeier zusammengelegt, waren den ganzen Nachmittag
über den historischen Weihnachtsmarkt in Siegburg gebummelt und zum krönenden
Abschluss ins Siegburger Brauhaus eingerückt. Hier genossen wir das Kölsch (das
zwar nicht Kölsch heißen darf, aber so schmeckt – und genauso gebraut wird) und
die anderen Biersorten in größeren Mengen, ließen uns auch das reichliche Essen
schmecken und hauten so richtig rein…
Zwar war es völlig überfüllt,
weil wir nicht die einzigen waren, die auf die Idee gekommen waren, den Besuch
des Weihnachtsmarkts mit einem Brauhausbesuch zu verbinden, aber die Qualität
des Essens hat nicht darunter gelitten. Die der Bedienung schon – man war, wenn
auch verständlicherweise, hektisch und kurz angebunden.
Aber ich erinnere mich anderer
Gelegenheiten, die schon länger zurück liegen, als ich während eines
Einkaufsbummels schnell mal ein Bier an der Theke zischte – da war die
Freundlichkeit schon stärker ausgeprägt. Eine nette Kölsch-Kneipe, halt.
Die Bier-Qualität als solche war
immer in Ordnung. Allerdings haben die unterschiedlichsten Sorten, die als
Saison-Biere angeboten werden, immer einen gemeinsamen Grundgeschmack – soll
heißen, man erkennt sofort, dass sie von hier sind. Ob das wirklich ein
Qualitätsmerkmal ist, sei dahingestellt…
Impressionen: Siegburger Brauhaus „Zum Roten Löwen“
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Brauerei Hermann Sigwart KG
Brauerei Hermann Sigwart KG
Roßmühle 10
91 781 Weißenburg
Bayern
Deutschland
Ein leider nur ganz kurzer Besuch
am 5. Mai 2007 – es reichte gerade für ein gemütliches Bier im Gastgarten
zwischen den Häusern. Bei schönem Sonnenschein saßen wir – um diese Tageszeit
ganz alleine – im Biergarten, der junge Kellner war freundlich, das Bier recht
ordentlich. Sowohl das Helle als auch das so genannte Kellers hatten aber eine
leicht kratzige Bittere – nur ganz wenig, so dass es nicht störte, aber doch
auffallend.
Tja, und das ist auch schon
alles, was es zu diesem kurzen Besuch zu sagen gibt…
Impressionen: Brauerei Hermann Sigwart KG
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Brauhaus Sion
Brauhaus Sion
Unter Taschenmacher 5 - 7
50 667 Köln
Nordrhein Westfalen
Deutschland
Ein wenig verdrießlich stimmt es mich
schon, trotz aller Freude am leckeren Bier und an der original wirkenden
Atmosphäre im Brauhaus Sion, wenn ich feststellen muss, dass auch hier ein
gutes Stück Kölscher Tradition nur mehr Fassade ist. Sion ist lediglich eine
Kölsch-Marke im Radeberger Konzern, keine eigene Brauerei mehr (auch wenn der
Name „Brauhaus“ vordergründig anderes suggeriert), und wo das –
zugegebenermaßen leckere – Sion Kölsch überhaupt noch gebraut wird, wird auch
unter der Internetadresse www.sion.de
nicht preisgegeben. Es muss wohl, um nicht gegen die Kölsch-Konvention zu
verstoßen, irgendwo im Großraum Köln sein, aber anstelle ordentlicher
Information über das Bier bietet die Internetadresse dem interessierten
Besucher vor allem irgendwelchen Schicki-Micki-Kram und lästige, weil nervige Animationen, die
wahrscheinlich von einem Werbefuzzi erstellt worden
sind, der zum Produkt keine richtige Beziehung hat. Wichtiger als das Bier, das
doch eigentlich das Hauptprodukt einer Brauerei sein sollte, scheint der
teilbare Bierkasten zu sein und die angeblich „heute so beliebten“ (Bei wem
eigentlich? Ich kenne niemanden…) „Longneckflaschen“…
Ach ja, alberne Spielchen findet
man auch.
Und einen Internet-Shop, der sich
an ganz prominenter Stelle präsentiert und bei einem Klick nur den Schriftzug
auftauchen lässt „Der Sion Shop folgt in wenigen Tagen“. Ist die
verantwortliche Werbeagentur (oder wer auch immer diesen Netzauftritt
verantwortet) eigentlich zu dumm oder zu arrogant, den Netzauftritt erst zu
vollenden, bevor er frei geschaltet wird?
Oh je, eine Menge Grantelei, noch bevor ich überhaupt gedanklich dazu komme,
unseren Besuch vor Ort vom 22. September 2005 zu beschreiben…
Nun denn, im Rahmen eines
andernorts schon erwähnten Betriebsausflugs mit Stadtführung durch Köln mit
Schwerpunkt Kölsch und Kölsch-Kultur besuchten wir auch das Brauhaus Sion. Ein
gemütliches Ambiente, mit stolzem Hinweis auf eine Tradition seit 1318 (die
aber wohl vor kurzem aus kommerziellen Gründen kurzerhand beendet wurde…),
schöne Wappen, Fliesen, Glasarbeiten und nicht zuletzt das von kundigem
Personal ohne Druck direkt aus dem Fass gezapfte, süffige Kölsch – eigentlich
schon eine schöne Sache. Was auch tausende und abertausende Einheimische und
Touristen so sehen – denn das Brauhaus Sion scheint immer gut gefüllt.
Wenn da doch nur nicht immer der
Gedanke an die traditionslosen Werbefritzen durch
meinen Hinterkopf sausen und mir den ungetrübten Genuss am Bier versaue(r)n
würde…
Ach, ich geb’s
auf – möge der interessierte Besucher sich lieber selbst ein objektiveres Bild
vor Ort machen, mir will es nach dem Besuch der grässlichen
Internetpräsentation der Kölschmarke Sion definitiv
nicht mehr gelingen…
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Gamla Slottskällans Bryggeri AB
Gamla Slottskällans
Bryggeri AB
Märstagatan 10-12
753 23 Uppsala
Schweden
Die Gamla
Slottskällans Brauerei wurde im Jahr 1997 gegründet
und braute im darauffolgenden Jahr das erste Bier. Laut eigenen Angaben wurde
die Idee zu dieser Brauereigründung in den Vereinigten Staaten geboren, zu
einer Zeit, als dort die Mikrobrauerei-Bewegung bereits volle Fahrt aufgenommen
hatte, während dies in Schweden noch lange nicht der Fall war.
Es handelt sich allerdings nicht
um eine Gasthausbrauerei, sondern um einen kleinen Industriebetrieb außerhalb
des Stadtkerns von Uppsala, untergebracht in einem unattraktiven Firmengebäude.
Gleichwohl verfügt die Slottskällans Brauerei über
ein beeindruckendes Produktportfolio von mehr als zehn individuellen und
charaktervollen Bieren.
Als ich am 7. August 2011, einem
Sonntag, durch Uppsala fuhr, hatte der Betrieb natürlich geschlossen, und das
„Zielfoto“ musste sich auf eine kurze Außenaufnahme beschränken.
Impressionen: Gamla
Slottskällans Bryggeri AB
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Brauhaus Sonneborn – Röhr Bräu
Brauhaus Sonneborn
– Röhr Bräu
Grießemer Straße 2 a
32 683 Barntrup
OT Sonneborn
Deutschland
Am 14. September 2002 habe ich
dieses Brauhaus besucht. Das Helle war schön aromatisch, das Dunkel vollmundig
und würzig – beide Biere sehr lecker.
Das Brauhaus hat große
Fensterflächen, die den Blick nach draußen, aber natürlich auch von draußen auf
den Schankraum und die Brauanlage öffnen, und es ist direkt neben einer
Sportstätte gelegen – fast wie ein Vereinslokal. Warum auch nicht? Bier ist als
isotonisches und mineralstoffreiches, Vitamin-B-haltiges Getränk nach dem Sport
die ideale Erfrischung!
Gegessen habe ich seinerzeit
nichts – die Speisekarte war aber ganz interessant.
Update: Am 28. August 2010 bot
sich im Rahmen der Haus- und Hobbybrauertage 2010 die Möglichkeit, das Brauhaus
in Sonneborn erneut zu besuchen. Herr Röhr selbst
zeigte uns die Sudanlage und gab einige Geschichten aus der Gründerzeit seiner
kleinen Brauerei zum Besten, die wir aber nicht bis zum Ende hören konnten, da
unser Ausflugsprogramm keinen längeren Aufenthalt erlaubte. Aber wenigstens gab
dieser Besuch die Möglichkeit, die Fotostrecke ein wenig zu erweitern.
Impressionen: Brauhaus Sonneborn – Röhr Bräu
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Sonnenbrauerei Ewald Maier
Sonnenbrauerei Ewald Maier
Hohenzollernstraße 2
72 513 Hettingen
Inneringen
Baden Württemberg
Deutschland
Schade, eine Brauerei, die
offensichtlich nicht mehr braut, den Betrieb eingestellt hat… Als ich am 21.
April 2010 hier vorbei kam, sah ich zwar noch die Beschriftung am Gasthof, aber
alles war geschlossen, ein Lastwagen mit einem Gerüst stand davor, und niemand
konnte mir irgendwelche Fragen beantworten.
Nachdem dann auch eine Recherche
im Internet ohne Ergebnis blieb, bleibt mir nichts übrig, als diesen Status
zunächst mal hinzunehmen. Und vielleicht in Zukunft erneut zu verifizieren.
Impressionen: Sonnenbrauerei Ewald Maier
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Brauhaus in Spandau
Brauhaus in Spandau
Neuendorfer Straße 1
13 585 Berlin
Berlin
Deutschland
Gibt es eine bessere Möglichkeit,
ein neues Jahr zu beginnen, als mit einem herrlichen Brunch in einer Brauerei?
Wohl kaum, und deswegen haben wir genau das am 1. Januar 2011 im „Brauhaus in
Spandau“ gemacht. Punkt zehn Uhr standen wir vor der Brauerei, und als wir drei
Stunden später das Gebäude wieder verließen, hatten wir uns nicht nur an den
beiden leckeren hiesigen Bieren gütlich getan, sondern wir hatten uns
insbesondere durch eine riesige Menge leckerster Spezialitäten durchgefuttert.
Das „Brauhaus in Spandau“ ist in
einem schönen, alten Ziegelbau untergebracht – ansprechende
Industriearchitektur aus vergangenen Zeiten. Das Sudhaus, wie sich der zentrale
Gastraum nennt, ist dominiert von der blitzblank polierten, kupferglänzenden
Sudanlage der Firma Kaspar-Schulz, und ein leises Zischen erfüllt den Raum,
wenn der Brauer – so wie heute – an allerlei Knöpfen der Schalttafel herum werkelt.
Auf zwei Ebenen verteilen sich hier die Tische, und man sitzt gemütlich auf
altem Gestühl – wenn man Glück hat, direkt oberhalb der Sudanlage, so dass man
Kessel und Lagertanks ständig im Blick hat.
Neben einem ganzjährig
erhältlichen hellen Bier, dem Spandauer Havelbräu,
gibt es monatlich wechselnde Sonderbiere – heute war es noch das Weihnachtsbier
von 2010. Das Helle schmeckte interessant – eine Kombination von malziger Süße
mit feiner Hopfenherbe, die gleichwohl noch ein wenig unausgereift wirkte. Ob
hier eine etwas längere, kühle Lagerung den Geschmack noch etwas abgerundet
hätte? Das Weihnachtsbier mit seinen 13,5° Stammwürze wirkte etwas runder,
süffiger, malziger, wenn ich mir persönlich vielleicht auch einen Hauch mehr
Hopfenherbe oder etwas knackiges Röstmalz gewünscht hätte. Aber grundsätzlich
waren schon beide Biere sehr lecker.
Gutes Bier, ein wirklich
herrliches Büffet zum Brunch zu überraschend niedrigem Preis, ein gemütliches
Ambiente und freundliche Bedienungen – als Start in ein neues Kalenderjahr war
das heute rundum gelungen.
Impressionen: Brauhaus in Spandau
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Spårakoff
Pub Tram
Mikonkatu
Haltestelle
Rautatientori
Helsinki
Finnland
Als angebliche einzige ihrer Art
verkehrt die Spårakoff Pub Tram, eine zu einem
Brauerei-Ausschank der Sinebrychoff-Brauerei
umgebaute Straßenbahn, während der Sommermonate in Helsinki. Am Rautatientori-Platz, nicht weit vom Hauptbahnhof, startet
die Tour, und dann geht es 40 Minuten lang gemütlich durch Helsinki, vorbei an
den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, bis der rollende Pub nach einer
eindrucksvollen Stadtrundfahrt wieder am Rautatientori
ankommt.
Zum 175. Geburtstag der Brauerei
wurde diese Straßenbahn im Jahr 1995 in Betrieb genommen und bekam
konsequenterweise auch die Nummer 175. 35 Jahre lang war diese Bahn im
regulären Straßenbahnbetrieb eingesetzt gewesen und hatte in dieser Zeit fast
eine halbe Million Kilometer zurückgelegt. Nun wurde sie von Grund auf umgebaut
und modernisiert und bietet nun als rollender Pub 30 gemütliche Sitzplätze.
Wir konnten diesen Luxus des
rollenden Brauerei-Ausschanks am 13. August 2009 nahezu doppelt so lang
genießen wie vorgesehen, da die Bahn durch eine Demonstration aufgehalten wurde
und nur im Schritttempo dahin zockeln konnte. So genossen wir das frisch
gezapfte Sinebrychoff-Bier und das gemütliche
Interieur, das von Messing, Mahagoni und Samt dominiert ist,
halt ein wenig länger.
Impressionen: Spårakoff Pub Tram
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Spendrup’s Bryggeri
AB
Vårby Allé
39
143 03 Vårby
Schweden
1897 wurde die Spendrups Brauerei gegründet, und sie hat sich im Laufe der
Jahre zu dem beherrschenden Getränkekonzern in Schweden entwickelt. Neben
zahlreichen selbst gebrauten Bieren vertreibt Spendrups
auch internationale Marken oder stellt sie sogar in Lizenz her.
An vier verschiedenen Braustätten
wird Spendrups Bier hergestellt, und zwar am
Stammsitz des Konzerns in Vårby und in Grängesberg, Hellefors und Visby.
Ich hatte am 9. August 2011 die
Gelegenheit, den Großbetrieb in Vårby, etwa 12
Kilometer südwestlich von Stockholm kurz anzufahren, allerdings ohne jede
Brauereibesichtigung oder ähnliches. Als großer und verkehrsgünstig direkt an
der Autobahn gelegener, unattraktiver industrieller Großbetrieb zeigt sich Spendrups dort auf den ersten Blick; für einen zweiten
reichte leider, wie so oft, die Zeit nicht.
Impressionen: Spendrup’s Bryggeri
AB
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Brauereigasthof Sperber Bräu
Brauereigasthof Sperber Bräu
Rosenberger Straße 14
92 237 Sulzbach Rosenberg
Bayern
Deutschland
Am 15. Juni 2006 hatte ich die
Gelegenheit, auf ein schnelles Bier den Brauereigasthof Sperber in Sulzbach
Rosenberg zu besuchen.
Der Brauereigasthof liegt in der
hübschen Innenstadt von Sulzbach Rosenberg und macht einen recht gemütlichen
Eindruck. Die Bedienung ist freundlich, die Speisekarte umfangreich und die
Liste der angebotenen Biere lang. Ich beschränkte mich darauf, das angebotene
Zoigl zu probieren – ein sehr dunkles, aber leckeres, süffiges Bier.
Allerdings scheint der Name
„Zoigl“ ein wenig irreführend zu sein – schließlich handelt es sich hier nicht
um den Ausschank von Bier aus einem Kommunbrauhaus auf privatem Grund, sondern
der Name scheint eher synonym zu „Kellerbier“ oder „Zwickl“
verwendet zu werden.
Gleichwohl, geschmeckt hat es,
und das ist die Hauptsache!
Impressionen: Brauereigasthof Sperber Bräu
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Spessart Brauerei GmbH
Spessart Brauerei GmbH
Junkergasse 2
97 892 Kreuzwertheim
Bayern
Deutschland
„Brauerei-Ausschank“ – als
solcher war der Brauereigasthof Stern in Kreuzwertheim avisiert, als wir am 8.
Dezember 2008 hier Rast machten. Um so größer war
unsere Überraschung, als wir im Innern ein Restaurant mit italienisch-sardischer
Küche entdeckten, das uns einen sehr günstigen und leckeren Mittagstisch bot:
Wo bekommt man heutzutage noch ein Drei-Gänge-Menü für 6,90 €? Wir genossen
also unser Mittagessen von ganzem Herzen und freuten uns über eine
außerordentlich freundliche und unaufdringlich-aufmerksame Bedienung.
Und das Bier?
Ach ja, das hätte ich dann doch
lieber verdrängt… Das angebotene Pils und das Weizen, beide vom Fass, schienen
mir keine Geschmacksfehler aufzuweisen, aber ein Genuss waren sie wirklich
nicht. Lauwarm trinke ich Bier sonst immer nur bei Verkostungen… So viel zum
Thema „Brauerei-Ausschank“.
Nur wenige Meter hinter dem
Brauereigasthof liegt der eigentliche Braubetrieb, direkt am Mainufer. Ein
zweckmäßiges, selbstbewusstes Industriegebäude mit einem riesigen Logo zum Main
hin – auf das keines der vorüber ziehenden Schiffe die Brauerei verpassen möge.
Ansonsten aber keine auffälligen Besonderheiten – lediglich ein alter, schon
sehr dunkel gewordener Läutergrand stach mir an der Hofeinfahrt ins Auge, der hübsch
mit Adventsgestecken dekoriert war. Eine nette Geste.
Impressionen: Spessart Brauerei GmbH
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Brauerei Spezial Christian Merz
Brauerei Spezial Christian Merz
Obere Königstraße 10
96 052 Bamberg
Bayern
Deutschland
Das war mal wieder so ein richtig
wunderbarer Brauerei-Besuch, am 16. November 2007. Durchgefroren, nass, hungrig
und durstig fielen wir im „Spezial“ in Bamberg ein – müde noch von der BrauBeviale. Und dann ein so uriges Brauhaus. Rappelvoll
war es – mit viel Mühe konnten wir uns an einen eigentlich schon überfüllten
Tisch mit ran quetschen. Und dann begann der Genuss:
Das herrliche Lager – mit
leichter Rauchnote, schwach gespundet, ungemein süffig. Wunderbar! Ein Bier zum
Hineinspringen und ganz langsam drin ertrinken! Dann der Bock – vor wenigen
Tagen erst frisch angezapft. Kräftig, malzig, aromatisch, aber nur mit einer
ganz schwachen Rauchnote. Und schließlich das Ungespundet. Tja, leider die
falsche Reihenfolge. Nach den beiden mächtigen Bieren vorher wirkte es leider
blass und flach. Muss ich unbedingt noch einmal probieren, wenn ich wieder hier
bin. Dann aber als erstes, vor den starken Geschwistern.
Das Essen: Natürlich die
gekochten Schweinsknöchla, als Spezialität des
Hauses. Lecker mit Kraut und Erbsenpüree, eine hervorragende Grundlage für
weitere Biere…
Insgesamt ein rundes, ein
schönes, ein wunderbar gemütliches Erlebnis in diesem urigen, rumsvollen, kleinen Brauereiausschank. Bamberg halt. Für
diese Stimmung ist die Stadt weltberühmt.
Und dass es so voll war, dass ich
im Innern nicht in der Lage war, meinen Fotoapparat aus dem Rucksack zu
fischen, hat die Stimmung natürlich nicht beeinträchtigt, ganz im Gegenteil.
Wohl litt aber die umfassende Dokumentation.
Nachtrag: Im Dezember 2008
quetschten wir uns erneut in die wieder völlig überfüllte Gaststube. Das Weizen
und – natürlich! – der Bock schmeckten wieder
ausgezeichnet, und wir gaben uns völlig dem Genuss hin. So sehr, dass erneut
keine fotografische Dokumentation des Innern stattfand…
Impressionen: Brauerei Spezial Christian Merz
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Mini
Browar i Restauracja Spiż Katowice
Mini Browar
i Restauracja Spiż Katowice
ulica
Opolska 22
40-084
Katowice
Polen
Als
ich am 18. Juni
2009 vor der Brauerei „Spiż“ in Katowice stand,
musste ich feststellen, dass hier leider erst abends gegen acht Uhr geöffnet
wird – mal wieder musste ich also von dannen ziehen, ohne die Brauerei betreten
zu haben, und mich mit dem äußeren Eindruck zufrieden geben.
Den Öffnungszeiten und dem
äußeren Anschein nach scheint es sich eher um eine Musikkneipe oder Diskothek
mit zusätzlicher eigener Brauerei zu handeln, als um eine echte
Gasthausbrauerei – soll heißen, der Brauereibetrieb ist nur ein Gag am Rande,
aber nicht der Mittelpunkt des Geschäftsinteresses. Was bei einem weiteren
Besuch sicherlich noch einmal zu verifizieren wäre.
Nachtrag: Zu diesem weiteren
Besuch ist es nicht mehr gekommen. Stattdessen wurde Anfang 2012 im Internet bekanntgegeben,
dass die Mini Browar Spiż
in Katowice nach sieben Jahren geschlossen wurde: Spiż. Über die Gründe wurde im Internet
viel spekuliert, aber es scheint, als ob das Konzept Hausbrauerei und Diskothek
gemeinsam zu betreiben, auf Dauer nicht tragfähig ist. Die Biertrinker lieben
vielleicht die laute Musik nicht, und die Diskothekenbesucher legen keinen Wert
auf besondere Bierspezialitäten und suchen sowieso häufiger mal nach neuen „Locations“. Dass eine Diskothek unabhängig von ihrem
Konzept nach einigen Jahren „out“ ist, ist eine völlig normale Erscheinung in
dieser Szene.
Impressionen: Mini Browar i
Restauracja Spiż Katowice
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Hausbrauerei Am Sudhang
Hausbrauerei Am Sudhang
Am Sudhang
7
92 224 Amberg
Bayern
Deutschland
Am 17. Mai 2008 hatte ich die
Gelegenheit, die Hausbrauerei Am Sudhang in Amberg zu
besuchen – eine Brauerei irgendwo auf halbem Wege zwischen Hausbrauer und
kommerziellem Betrieb.
Als reiner Hobbybrauer hat Arno
Diener begonnen, aber dann 1985 den Schritt zur kommerziellen Brauerei gemacht,
und zwar als einer der ersten Hausbrauer in Deutschland überhaupt. Seitdem
stellt er für Nachbarn, Freunde und einen kleinen kommerziellen Kundenkreis
sein Hausbier regelmäßig her. Wir merkten bei der Besichtigung der Brauerei
schnell, dass hier nicht nur sein Herz für das Bier schlägt, sondern die ganze
Familie ebenfalls hinter der Sache steht. Welche Ehefrau lässt denn sonst zu,
dass der Familienvater für sein Hobby mal eben hier einen Mauerdurchbruch
macht, mal eben dort das Haus ein wenig umbaut, um mehr Bier und mehr Flaschen
lagern zu können, im Garten und auf der Terrasse Hopfen anbaut, die Garage als
Malzlager benutzt und, und, und…
Das Resultat? Ein Märzen mit
herrlich süffigem Geschmack und einem feinen Hopfenaroma. Gebraut aus Bio-Malz
der Region und mit Hopfen aus dem winzigen Hopfengarten des Hopfenmuseums Illschwang in der Nähe von Amberg.
Ein außerordentlich interessanter
Brauereibesuch – und mal ein Sudhaus einer völlig anderen Art.
Impressionen: Hausbrauerei Am Sudhang
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Brauhaus Südstern
Brauhaus Südstern
Hasenheide 69
10 967 Berlin
Berlin
Deutschland
In Berlin Kreuzberg, im
Erdgeschoss eines langgezogenen, mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshaus und nur
wenige Schritte von der U-Bahn-Station Südstern entfernt, findet man das
Brauhaus Südstern.
Vor dem Haus ein kleiner
Rauchergarten, durch eine Markise vor den Unbillen
des Wetters geschützt, und nachdem man den Schankraum betritt, gleich auf der
rechten Seite die etwas schmucklose, aber zweckmäßige Sudanlage – Edelstahl,
ohne das sonst so schön ins Auge fallende Kupfer. Der Schankraum selber recht
groß, durch Säulen aber optisch unterteilt und somit nicht so hallenartig und kahl
wirkend. Am linken Rand eine Bühne, auf der auch regelmäßig
Livemusik stattfindet. Ein paar Schritte weiter die Bar, und geht man noch ein
Stück weiter, dann kommt man an der Küche vorbei auf der Rückseite des Gebäudes
wieder heraus.
Junges, nettes Personal und eine
recht ordentliche Auswahl an verschiedenen, hier gebrauten Bieren. Dazu
preiswerte und sättigende Gerichte.
Als wir am 22. Januar 2011 hier
waren, gab es neben den drei Standard-Bieren, dem Hellen („Heller Stern“,
ordentlich gehopft und frisch), dem Dunklen („Dunkler Stern“, leider viel zu
mastig) und dem Weißbier („Sternweisse“, sehr hefig
und die Zunge stark belegend) noch den Weihnachtsbock vom Vorjahr (mit Honig
gebraut, leicht süßlich, dunkel und aromatisch, 7,0% Alkohol und sehr
wohlschmeckend) und schließlich das Weltrekordbier (auch XXL-Bier genannt, ein
durch Ausfrieren bis auf 27,6% Alkohol hochgepuschtes Bier, das nur in
Schnapsgläsern serviert wird). Eine schöne Auswahl, und offensichtlich werden hier
im Laufe des Jahres auch zahlreiche weitere besondere Rezepte eingebraut, so
dass ein erneutes Einkehren sich sicherlich lohnt.
Wir waren zufrieden, und freuten
uns insbesondere daran, dass selbst das XXL-Bier noch gut trinkbar war – zwar
eher eine Art Bierlikör, aber dennoch sehr lecker!
Impressionen: Brauhaus Südstern
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Gebr. Sünner GmbH & Co. KG Brauerei und Brennerei
Gebr. Sünner
GmbH & Co. KG Brauerei und Brennerei
Kalker Hauptstr. 260
51103 Köln-Kalk
Nordrhein Westfalen
Deutschland
Am 5. September 2009 besuchten
wir die nach eigenen Angaben älteste noch produzierende Kölner Brauerei, die Sünner Brauerei. Zwar hatten wir keine echte
Brauereibesichtigung gebucht, weil sich die Fahrt nach Köln wie so oft sehr
kurzfristig ergeben hat, aber wir freuten uns zumindest auf den Biergarten,
der, so jedenfalls der „CAMRA Good German Beer
Guide“, der einzige Ausschank auf dem Brauereigelände sein sollte. Kurzer Blick
in den Kalender und auf die Wetterkarte – ja, der Biergarten sollte geöffnet
sein.
Umso größer war die Überraschung,
als wir auf das Brauereigelände kamen und eine Kreidetafel sahen: „Bierkeller
geöffnet“. Im April 2009 war der Keller unter dem denkmalgeschützten
Brauereigebäude renoviert und neu eröffnet worden, und uns empfing ein großer
Keller mit mehreren Räumen, urigem Ziegelgewölbe, vielen glattgescheuerten
Holztischen und gemütlicher Ausstrahlung. So richtig zum Wohlfühlen. Auch das
Personal war sehr freundlich und bemüht, vier Sorten Bier wurden angeboten und
das Essen war rustikal, lecker und relativ preiswert.
Aber irgendetwas fehlte… Ja,
genau: Die Gäste! Ob man es nun glauben mag, oder nicht, aber an einem
Sonnabend in der Mittagszeit, gegen halb zwei, waren wir die einzigen Gäste. Da
kamen wir uns in dem weitläufigen Gewölbe schon etwas verloren vor…
Wir genossen das Essen trotzdem
und ließen uns auch die Biere schmecken. Das Sünner
Kölsch vom Fass war überraschend bitter, sehr interessant. Das Sünner Hefeweizen hatte Körper, Fülle und fruchtiges Aroma,
aber wies ebenfalls eine recht auffällige Bittere auf. Das Malz schmeckte rund
und süffig, zum Glück wohl ohne Süßstoffe, wie es leider bei manchen anderen
Produzenten gemacht wird, und das Bio-Colonia, ein ungefiltertes Öko-Bier,
schmeckte deutlich grasig und blumig. Intensive Geranien-Aromen, die auch ein
wenig an frisch geschnittene Blumenstängel erinnerten, erdrückten den
eigentlichen Geschmack und waren mir zu aufdringlich.
Als wir gegen Ende der
Mittagszeit den Sünner-Keller verließen, stellten wir
fest, dass es mittlerweile draußen geregnet hatte. Dementsprechend war auch der
Biergarten verwaist, und die Kellner langweilten sich in der Ausschank-Hütte in
der Mitte. Befremdlich.
Hoffen wir mal, dass es nicht
immer so einsam ist, sondern dass Biergartenbetrieb und Keller sich rechnen –
es wäre schade um die sehr angenehme Atmosphäre, das leckere Essen und das
interessante Bier, das man sonst woanders, außerhalb der Brauerei, trinken
müsste.
Impressionen: Gebr. Sünner GmbH & Co. KG Brauerei
und Brennerei
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Suomenlinnan Panimo
Suomenlinnan
Panimo
Suomenlinna
Rantakasarmi
00 190 Helsinki
Finnland
Die Festungsinsel Suomenlinna liegt vor den Toren Helsinkis, gerade einmal 15
Minuten mit der häufig fahrenden Fähre entfernt. Verlässt man den Fähranleger,
dann läuft man auf die ersten eindrucksvollen Mauern der alten Festung zu – und
da liegt sie auch schon: Die Gasthausbrauerei Suomenlinnan
Panimo. Integriert in die alten Gemäuer, mit etwas
altmodischer Einrichtung, aber eine ganz besondere Gemütlichkeit ausstrahlend.
Im Stil eines englischen Pubs
holt man sich sein Bier direkt am Tresen – und es ist schön, dass auch die
Möglichkeit besteht, alle vier hier angebotenen Sorten in einem kleinen
Probierrondell zu bestellen und zu verkosten. Das Höpken
Pils schmeckte angenehm mild, nur wenig herb, das Spithead
Bitter erwies sich als ausgezeichneter und sortentypischer Vertreter seiner Zunft,
das Amphion Ale überzeugte mit angenehm fruchtigen
Noten, und nur das Helsinki Portteri enttäuschte ein
wenig. Schwer und malzig, ziemlich bitter, aber ohne jede Spundung, ohne Schaum
und auch ohne Röstaroma. Trotzdem, insgesamt war ich
sehr zufrieden mit dem Bier-Angebot. Neben den vier Hausbieren wies die
Getränkekarte noch zahlreiche andere nationale und internationale Biere auf,
man hätte gut und gerne noch ein paar Stunden dort sitzen können.
Heute, es war Sonnabend, der 8.
August 2009, wurde auch ein reichhaltiges Mittagsbüffet angeboten – ob es das
jeden Tag gibt, weiß ich aber nicht.
Und ganz am Ende des
Festungsgebäudes befindet sich noch eine Art Biergarten, eine Terrasse mit
Selbstbedienung, die an diesem hochsommerlich warmen Tag auch sehr gut
frequentiert war.
Der einzige Punkt, der ein
bisschen schade war: Ein paar Tische und Bänke zum Wasser hin, so dass man das
Bier mit Blick über die Ostsee auf Helsinki genießen könnte, wären ein Traum
gewesen…
Impressionen: Suomenlinnan Panimo
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De Bekeerde Suster – Beiaard Groep Nederland
B.V.
De Bekeerde
Suster – Beiaard Groep Nederland B.V.
Kloveniersburgwal 6
1012 CT Amsterdam
Niederlande
Mitten in Amsterdam, nur wenige
Meter vom Nieuwmarkt entfernt und direkt am Ufer des Kloveniersburgwal, liegt die kleine Brauerei „De Bekeerde Suster“ der Beiaard Groep Nederland,
die wir am 6. Juni 2009 besuchten. Die Beiaard Groep betreibt eine Reihe von Bierlokalen in Amsterdam und
anderen Städten, und hier, am Kloveniersburgwal, auch
eine kleine Gasthausbrauerei.
Ein urgemütlicher Schankraum, der
heute, bei warmem Frühsommerwetter, natürlich leer stand, und eine kleine
Terrasse zum Wasser hin empfingen uns. Wir setzten uns zu den anderen Gästen
raus auf eine Holzbank, genossen den Blick auf die Gracht, und beschlossen,
nicht eher wieder weg zu gehen, als bis wir alle hier gebrauten Biersorten
durchprobiert hatten. Das war allerdings leichter erledigt, als gedacht, denn
die freundliche, wenn auch recht langsame Bedienung musste unsere Erwartungen
etwas enttäuschen: Von den vielen im Internet und auf der Speisekarte erwähnten
Bieren gäbe es derzeit nur das Blonde Ros und das Witte Ros. Ersteres ein
blumiges, aromatisches und malziges Helles, und das Zweite ein Belgisches Wit, also ein Weizenbier mit Koriander und anderen
Gewürzen. Nun, junge Frau, dann also diese beiden, alstublieft!
Beide Biere hielten, was die
Beschreibung versprochen hatte, und auch wenn das Wit
die Zunge schon sehr nachhaltig mit einer hefigen Bittere belegte, waren wir
nicht unzufrieden.
Dazu gab es recht leckeres Essen,
den typischen Amsterdamer Stilmix zwischen internationaler und surinamesischer Küche. Und für Amsterdamer Verhältnisse
durchaus preiswert.
Zur Abrundung des Besuchs schaute
ich mir die auf Hochglanz polierte kupferne Brauanlage etwas genauer an,
bestaunte den auffälligen kupfernen Trichter an einem der Bottiche, und dann
zog es uns allerdings auch schon weiter, weiteren touristischen „Abenteuern“
entgegen…
Impressionen: De Bekeerde Suster
– Beiaard Groep Nederland B.V.
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Švyturio Alaus
Darykla
Kūlių Vartų
Gatvé 7
91250 Klaipėda
Litauen
Immer der Nase nach – das ist das
einfachste Rezept, wenn man von der Altstadt Klaipėdas
aus die Brauerei Švyturis finden möchte. Wenn die
Braukessel unter Dampf sind, dann zieht der Geruch der Maische und des Hopfens
in dicken Schwaden durch die Gassen.
Zwar heißt „Švyturis“
Leuchtturm, aber einen Leuchtturm wird man auf dem Gelände der Brauerei
vergeblich suchen. Stattdessen findet man riesige, seelenlose und recht
verfallen wirkende Industriegebäude. Am Nebengebäude, offensichtlich einem
Sendeturm der litauischen Staatspost, sieht man eine viele Meter hohe Reklame
des Švyturis-Bieres, das ist aber auch schon alles.
Aber durch diesen Sendeturm wird wenigstens eine Minimalassoziation zum
Leuchtturm hergestellt.
Neben der Reklame und dem Geruch
ist der einzige Hinweis auf die Brauerei die ordentliche Beschriftung des
Eingangs, natürlich nicht ohne den Zusatz, dass es sich hier um einen Betrieb
der Carlsberg Group handelt. Der Gründer der
Brauerei, der Memeler Händler J. W. Reincke, würde
sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, was aus seinem
kleinen Familienbetrieb aus dem Jahr 1784 geworden ist.
Während die Brauerei, trotz ihrer
langen Geschichte, also völlig unattraktiv ist (und heute, am 25. Juli 2011,
auch noch im Eingangsbereich renoviert wird), sind die Biere – obwohl
kommerzielle Massenprodukte – gar nicht schlecht. Man findet sie nicht nur in
Klaipėda, sondern überall in Litauen, und es gibt beileibe nicht nur ein
schwach gehopftes Helles, sondern auch Weizen, Dunkles, Unfiltriertes,
Bock und ein Memelbräu – letzteres wahrscheinlich für
die vielen deutschen Urlauber, und insbesondere die unverbesserlich Gestrigen,
gebraut.
Impressionen: Švyturio Alaus
Darykla
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