Brunnenbräu® Hausbrauerei – Das Original – seit 1997

Bier vor Ort

 

 

Bier vor Ort

 

– Sch – Sch – Sch – Sch – Sch – Sch – Sch – Sch – Sch – Sch –

 

 

 

Brauerei Schäffler Hans-Peter Graßl KG

Hof Schauferts Brauereigaststätte

Brauhaus Schillerbad GmbH

Schlachthof Bräu

Brauhaus Am Alten Schlachthof

Heller Bräu Trum KG – Schlenkerla

Schloderer Bräu OHG

1. Bad Nauheimer Gasthausbrauerei Schluckebier

Obergärige Hausbrauerei „Zum Schlüssel

Hausbrauerei Schmitz Mönk

Privat-Brauerei Schmucker GmbH & Co. KG

Private Weißbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH

Hünzinger Brauhaus Schnuckenbräu Meyer Braugesellschaft KG

W. Dinkelaker Schönbuch-Bräu GmbH & Co. KG

Brauereigasthof Schöre – Georg Bentele

Brauhaus Zur Schreckenskammer

Schüttinger – Erste Bremer Gasthausbrauerei

Schuhbeck’s Check Inn

Brauerei Ferdinand Schumacher GmbH & Co KG

Schussenrieder Erlebnisbrauerei

Schwalenberger Brauzunft

Gasthof Brauerei Schwanen

Schwanen-Bräu Bernhausen GmbH

Stadtbrauerei Schwarzenberg

Brauerei Schwechat

Brauhaus Schweinfurt GmbH

Schweriner Schlossbrauerei

Schwind-Bräu GmbH

 

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Brauerei Schäffler Hans-Peter Graßl KG

 

Brauerei Schäffler Hans-Peter Graßl KG

Hauptstraße 17

87 547 Missen / Allgäu

Bayern

Deutschland

 

Nach Missen im Allgäu führte uns am 18. März 2008 der Weg, in die Brauerei Schäffler. Vor wenigen Monaten erst hatte eines der hiesigen Biere beim bierclub.de die Auszeichnung als „Bier des Monats“ bekommen, und heute empfing uns das Schäffler-Bräu mit einem gemütlichen Gastraum, sauber und gepflegt.

 

Die junge Dame, die uns bediente, war ein wenig begriffsstutzig und sehr langsam – halten wir ihr mal zugute, dass sie offensichtlich noch ganz am Anfang ihrer Ausbildung steht. Und noch einen weiten Weg vor sich hat…

 

Das Dunkle und das hier separat angepriesene Hausbier stellten mich aber vor ein Problem: Wo liegt hier der Unterschied? Ich sehe keinen, ich schmecke keinen, ich rieche keinen. Beide Male scheint die Bedienung das Gleiche zu bringen…

 

Und auch das Pils machte mich nachdenklich. Mild, süffig, malzbetont und leicht süßlich. Hopfen? Fehlanzeige. Insgesamt ein leckeres Export oder Gold, aber ein Pilsener ist es geschmacklich wohl nicht. Schade. Unter anderem Namen wäre es ein hervorragendes Bier.

 

Nun, es bleibt ein Gefühl der Irritation, verbunden mit der Absicht, mit einem gebührenden zeitlichen Abstand mal wieder herzukommen und „nachzutesten“.

 

Impressionen: Brauerei Schäffler Hans-Peter Graßl KG

 

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Hof Schauferts Brauereigaststätte

 

Hof Schauferts Brauereigaststätte

Hof Schauferts

56 370 Schönborn

Rheinland Pfalz

Deutschland

 

Für unserer Hausbrauertreffen der Hausbrauer Nassauer Land am 20. November 2004 hatten wir uns die Brauereigaststätte auf dem Hof Schauferts in Schönborn ausgesucht. Heidi und Oliver Luzius und Uli Scheib, die Betreiber, hatten zugesagt, dass wir dort – obwohl ja eigentlich so eine Art „Konkurrenten“ – unser Treffen veranstalten und auch unsere eigenen Biere verkosten konnten.

 

Bei dieser Gelegenheit zeigten die drei uns auch ihre Brauanlage – in großen Teilen selbst konstruiert und gebaut und an vielen Stellen noch liebenswert improvisiert. Insbesondere die offenen Gärbottiche im Kühlraum faszinierten uns – wissen wir als Hausbrauer doch, welche Infektionsrisiken damit verbunden sein können. Aber das Schaufertsbier wies keine Infektion auf – ganz im Gegenteil, es schmeckte wunderbar und rundete unseren Hausbrauerabend erst so richtig ab. Und Oliver lässt sich seitdem als fester Adressat unseres regelmäßigen eMail-Rundschreibens über die Aktivitäten der Hausbrauer Nassauer Land auf dem Laufenden halten, obwohl er kommerzieller Brauer ist – selbstredend.

 

Mittlerweile hat sich die Brauerei aber weiter professionalisiert – das Fotoalbum zeigt nicht den neuesten Stand. Seit 2006 verfügt der Hof Schauferts über die Brauanlage aus der Insolvenz der ehemaligen Lahnsteiner Brauerei Hof Aspich, mit der größere Mengen Bier wesentlich effizienter hergestellt werden können.

 

Der Qualität des Biers hat’s keinen Abbruch getan – es mundet nach wie vor ausgezeichnet. Zusammen mit den hier servierten rustikalen Gerichten (aus ökologischem Fleisch) ist es eine Garantie für einen schönen und nahrhaften Abend. Oder Nachmittag.

 

Impressionen: Hof Schauferts Brauereigaststätte

 

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Brauhaus Schillerbad GmbH

 

Brauhaus Schillerbad GmbH

Jockuschstraße 3

58 511 Lüdenscheid

Nordrhein Westfalen

Deutschland

 

Das Brauhaus Schillerbad mit angeschlossenem Hotel liegt am Rande der Fußgängerzone von Lüdenscheid. Die alte Volksbadeanstalt aus dem Jahre 1905 wurde umgebaut und bietet jetzt ein „etwas anderes“ Umfeld für eine Gasthausbrauerei. Große Glasflächen prägen das Gebäude zur Fußgängerzone hin, dahinter sieht man die alte Fassade des Badehauses.

 

Auch im Inneren erkennt man noch die alte Architektur – Bögen und Säulen unterteilen den riesigen Raum, so dass er grundsätzlich gemütlich und einladend wirkt. Hinter großen und dicken Glasscheiben sieht man die stählernen, modernen Lagertanks für das hier gebraute Bier, und in der Mitte des Raumes steht der Thekenbereich. Genau wie in den anderen fünf Brauhäusern der gleichen Kette sind die Wände von einer Reihe lustiger Malereien geziert.

 

Als wir am 19. Juni 2010 hier einkehrten, stand der Raumschmuck ganz im Zeichen der gerade stattfindenden Fußballweltmeisterschaft – also alles andere als dezent oder elegant. Auf Großbildschirmen wurden die Spiele live übertragen, und fröhliche Zecher und Fußballfans verteilten sich im Raum.

 

Angeboten wurden drei Biere: Das „Schwatte“ war sehr dunkelbraun, leicht trüb, mit kremefarbenem Schaum, aber leider deutlich säuerlich im Geschmack. Kurz vor’m Umkippen, vielleicht? Das Pils war unreif und grün und hätte nach meiner Meinung noch einige (viele?) Tage eiskalter Lagerung vertragen können, bevor es hätte ausgeschenkt werden dürfen. Nur das Helle kam süffig und lecker herüber. Ein solider Vertreter seiner Zunft.

 

Das vierte Bier, ein Weizen, gab es nur in Flaschen, und ich nahm mir eine mit heim, um sie später zu verkosten.

 

Das Essen war deutlich besser als die ausgeschenkten Biere, und auch die Bedienungen waren durchweg schnell, freundlich und aufmerksam.

 

Impressionen: Brauhaus Schillerbad GmbH

 

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Schlachthof Bräu

 

Schlachthof Bräu

Mühlstraße 15

72 622 Nürtingen

Baden Württemberg

Deutschland

 

Der Name ist authentisch: Die Gasthausbrauerei „Schlachthof Bräu“, die ich am 17. April 2010 besuchte, ist tatsächlich in einem alten Schlachthof untergebracht. Ein riesiges Ziegelgebäude, das über Eck steht, beherbergt neben dem „Schlachthof Bräu“ auch den „Schlachthof Bäck“, also einen Bäcker, und ein paar andere kleinere Geschäfte. Dominant ist aber die Brauerei.

 

In mehreren großen Räumen kann man hier sitzen, und in allen erinnern die Ausstattung und der Wandschmuck an die vorherige Bestimmung. Seien es große Wandbilder, die zunächst wie moderne Kunst wirken, sich bei näherem Betrachten aber als Ausschnittsvergrößerungen von Nahaufnahmen von Schweinen entpuppen, seien es die metallenen Installationen, Rohre und Ventile oder gar die elektrisch betriebene Knochensäge zum Zerteilen der getöteten Tiere. Durch geschicktes Arrangement wirkt all dies aber nicht zynisch, sondern gemütlich.

 

Die Räume erinnern ein wenig an große bayerische Bierhallen, und an blankpolierten Holztischen kann man hier zwischen dem Pils und dem Hefeweizen als ständige angebotenen Bieren wählen, plus der sogenannten „3. Sorte“ – heute ein vorzügliches und sehr aromatisches Märzenbier.

 

Die Speisekarte bietet rustikale Brauhausküche zu noch annehmbaren Preisen und, als Besonderheit und erneut als Reminiszenz an die ursprüngliche Bestimmung des Gebäudes, saure Kutteln – ein Gericht, das auf deutschen Speisekarten nur mehr selten zu finden ist. Zusammen mit deftigen Bratkartoffeln ein ideales Gericht zu dem würzigen Märzen. Stimmig!

 

Draußen vor dem Gebäude noch reichlich Raum für Tische und Stühle, und auch wenn mangels großer, Schatten spendender Bäume kein echtes Biergartengefühl aufkommt, ist es trotzdem einladend und gemütlich.

 

Impressionen: Schlachthof Bräu

 

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Brauhaus Am Alten Schlachthof

 

Brauhaus Am Alten Schlachthof

Rostocker Straße 33

17 033 Neubrandenburg

Mecklenburg Vorpommern

Deutschland

 

Wir waren auf der Durchreise, am 27. November 2010, und hatten mal wieder nur die Adressenliste dabei, anstatt eine ordentlich vorbereitete Übersicht mit Öffnungszeiten, Telefonnummern und Internet-Adressen. Und so kam es erneut, wie es kommen musste: Wir fanden das Brauhaus auf Anhieb und stellten fest, dass es leider erst ab 17:00 Uhr geöffnet hat. Und wie spät war es? Kurz nach zwei Uhr mittags.

 

Also auf ein Neues ein Andermal.

 

Impressionen: Brauhaus Am Alten Schlachthof

 

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Heller Bräu Trum KG – Schlenkerla

 

Heller Bräu Trum KG – Schlenkerla

Dominikanerstraße 6

96 049 Bamberg

Bayern

Deutschland

 

Wie oft hatte ich schon vor dem Schlenkerla in Bamberg gestanden, ohne hinein zu gehen. Mal war es spät abends – zu spät, schon zu! Dann war es am frühen Morgen – zu früh, noch zu! Ich hatte es auch schon erlebt im Sommer – zu voll. Keine Chance, hinein zu kommen… Dicke Menschen-Trauben vor dem Eingang…

 

Am 31. Mai 2008 hat es dann aber endlich geklappt. Und entsprach allen Erwartungen und Vorurteilen. Dunkles Holz, schwere, rustikale Einrichtung, das dazu passende dunkle Rauchbier, kräftig rauchig, fast schon scharf röstig, genau so wie die in Jahrhunderten gealterten, rauchgeschwärzten dicken Holzbalken des Gebäudes.

 

Eine bunte Mischung von Gästen – Einheimische genauso wie Touristen. Ein leckeres und appetitliches Weißwurstfrühstück. Laute, fröhliche Gespräche. Übermütiges Geschrei aus der anderen Ecke. Mittendrin die Möglichkeit, Bier und Andenken zum Mitnehmen zu kaufen. Und ein Bier, das es angeblich nur hier gibt: Das Schlenkerla Lager – ohne Rauchgeschmack. Wird nicht aus dem Fass ausgeschenkt, wird nicht im Getränkemarkt angeboten, sondern gibt es nur hier am Schalter in der Brauerei in Flaschen zum Mitnehmen. Eine schöne Überraschung – wieder eine erfolgreiche Bierpirsch!

 

Nachtrag: Im Dezember 2008 ergatterten wir auch zur Mittagszeit mal einen freien Platz und genossen die typisch fränkische Küche. Und – ganz besonders lecker – den Rauchbock! Ein tiefschwarzer Urbock, kräftig rauchig, einmalig!

 

Impressionen: Heller Bräu Trum KG – Schlenkerla

 

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Schloderer Bräu OHG

 

Schloderer Bräu OHG

Rathausstraße 4

92 224 Amberg

Bayern

Deutschland

 

Am 16. Mai 2008 besuchten wir im Rahmen unserer diesjährigen „Tour de Bier“ den Schloderer Bräu in Amberg – und zugegebenermaßen berichte ich ein wenig vorurteilsbehaftet… Wo erlebt man es denn heute noch, dass der Chef als Allererstes je ein Fass Dunkles und Helles spendiert, wenn eine Gruppe Bierliebhaber die Brauerei betritt…

 

Aber mal trotzdem im Versuch, objektiv zu bleiben: Die Brauerei präsentierte sich sehr gut – das Essen war sehr lecker, insbesondere das Spanferkel war das Beste, das ich seit langem gegessen habe. Die hübsche UND freundliche Bedienung war schnell, und die drei Biersorten (Hell, Dunkel, Weizen) waren stilecht und lecker!

 

Begleitet wurde unser Besuch von einem Vortrag von Jakob Schmidt über die Geschichte der Amberger Brauereien und des Oberpfälzer Brauereiwesens. Sehr interessant und kurzweilig.

 

Fazit? Ist doch klar: Unter diesen Bedingungen jederzeit wieder.

 

Und unter normalen Umständen?

 

Natürlich auch!

 

Impressionen: Schloderer Bräu OHG

 

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1. Bad Nauheimer Gasthausbrauerei Schluckebier

 

1. Bad Nauheimer Gasthausbrauerei Schluckebier

Rittershausstraße 5

61 231 Bad Nauheim

Hessen

Deutschland

 

Die Gasthausbrauerei Schluckebier in Bad Nauheim, die wir am 27. Juli 2006 besucht haben, hat uns schlicht und einfach enttäuscht. Alles wirkte ein bisschen schmuddelig, die Bedienung war lustlos und vermittelte uns das Gefühl, lästig zu sein, und das Bier war auch kein übermäßig interessantes Erlebnis. Während das „Schlucke Weizen“ noch halbwegs trinkbar war, war das „Schlucke Hell“ schon umgekippt und sauer geworden.

 

Angesichts dieser Eindrücke haben wir dann verzichtet, hier wie eigentlich geplant etwas zu essen und haben uns unseres Weges getrollt.

 

Eine kurze Kritik, fürwahr, aber mehr gibt es wirklich nicht zu sagen. Schade!

 

Ach, doch: Laut einschlägiger Quellen wurde der Braubetrieb hier im Jahre 2009 eingestellt.

 

Impressionen: 1. Bad Nauheimer Gasthausbrauerei Schluckebier

 

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Obergärige Hausbrauerei „Zum Schlüssel

 

Obergärige Hausbrauerei „Zum Schlüssel“

Bolkerstraße 43 – 47

40 213 Düsseldorf

Nordrhein Westfalen

Deutschland

 

Düsseldorfs Altstadt ist weltberühmt für ihre Kneipen und Brauereien, und diese wiederum für ihre „rustikal-herzlichen“ Kellner, was nichts anderes als eine Umschreibung sein soll für einen etwas gröberen Umgang mit den Gästen, für einen Verzicht auf feinfühlige Höflichkeit. Na, das sei auch gerne akzeptiert – man sollte den Bräuchen der Welt offen gegenüber treten, wenn man vor Ort mit ihnen konfrontiert wird.

 

Aber das, was uns am 1. September 2005 in der Hausbrauerei „Zum Schlüssel“ widerfuhr, war doch eindeutig zu viel des Guten. Einen solch unhöflichen Umgang, der dem Gast fast schon das Gefühl vermittelt, „Wenn Du noch einmal ein Bier bei mir zu bestellen wagst, werde ich handgreiflich!“ vermochten wir nicht zu akzeptieren. Hier war die Grenze zum freundschaftlichen Frotzeln weit, weit überschritten, das war schon primitiv-aggressiv, und so war unser Vorhaben, hier im Schlüssel neben dem ausgezeichneten Altbier auch etwas zum Essen zu genießen, in Nullkommanix abgeblasen.

 

Dankeschön, schnell noch ein Foto von der Fassade, und dann kann uns diese Brauerei gerne gestohlen bleiben. Vielleicht irgendwann mal wieder ein kleines Bierchen im Stehen, aber dann schnell weiter – schließlich hat es in Düsseldorf genügend andere Wahlmöglichkeiten: Kneipen und Brauereien, in denen man zwar auch angefrotzelt wird, aber auf angemessene Weise, und in denen das Bier zwar anders, aber ebenfalls hervorragend schmeckt.

 

Impressionen: Obergärige Hausbrauerei „Zum Schlüssel“

 

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Hausbrauerei Schmitz Mönk

 

Hausbrauerei Schmitz Mönk

Jakob Krebs Straße 28

47 877 Willich

Nordrhein Westfalen

Deutschland

 

Eine kleine und recht unbekannte Hausbrauerei im nicht minder kleinen und unbekannten Dörfchen Anrath: Die Hausbrauerei Schmitz Mönk.

 

Am 17. März 2007 machten wir hier eine kurze Rast, genossen die ausgezeichneten Biere (ein hervorragend aromatisches und kräftig gehopftes Altbier und ein fruchtig-volles Weißbier) und das leckere Essen und freuten uns an der gemütlichen Atmosphäre der rustikalen Gaststube im Tiroler Stil.

 

Sollte es uns mal wieder in die Nähe verschlagen, dann gehen wir mit Sicherheit noch einmal hierhin!

 

Impressionen: Hausbrauerei Schmitz Mönk

 

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Privat-Brauerei Schmucker GmbH & Co. KG

 

Privat-Brauerei Schmucker GmbH & Co. KG

Hauptstraße 89

64 756 Mossautal

Deutschland

 

Am 26. Januar 2008 begaben wir uns auf eine Zeitreise zurück in die 60er Jahre – und zwar genau in dem Moment, in dem wir die Gaststube betraten. Altmodische Bilderrahmen, längst vergessen geglaubte Farbkompositionen aus unterschiedlichen Pastelltönen, Heizungsverkleidungen aus dickem Holz (ökologisch eine Katastrophe, aber heimelig), robustes und zweckmäßiges Mobiliar wie in der Bahnhofskneipe meiner Oma. Aber: Alles sehr ordentlich, sehr gepflegt, blitzsauber und irgendwie urig – gemütlich wie damals, halt! Und wir fühlten uns vom ersten Moment an wohl.

 

Eine sehr nette Kellnerin gab sich viel Mühe, und wir genossen die excellenten Biere vom Fass, die wirklich außerordentlich gepflegt und aromatisch schmeckten. Eine wirklich positive Überraschung! Auch das Essen war rustikal, aber lecker – und die Wildbratwürste (vom Damwild aus der Zucht des Nachbarn direkt nebenan) kräftig und aromatisch.

 

Die Brauerei wirkt – wie auch die Gaststube – ein wenig altmodisch, ja fast schon altbacken. Moos und Farn wächst über die Steine im Biergarten, Efeu rankt sich dicht am Brauereigebäude hoch. Aber alles wirkt stimmig – hier ist keine Notwendigkeit, „mit der Zeit zu gehen“ und zwanghaft jugendlich modern zu wirken. Und solange die Qualität des Bieres so hervorragend bleibt, so soll es denn bleiben, wie es ist – wie in der guten, alten Zeit.

 

Impressionen: Privat-Brauerei Schmucker GmbH & Co. KG

 

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Private Weißbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH

 

Weißes Brauhaus – Private Weißbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH

Emil Ott Straße 1 – 5

93 309 Kelheim

Bayern

Deutschland

 

Tja, räusper, wie kann man denn, hüstel, hüstel, erklären, was am 20. August 2003 passiert ist? Nun denn, wir waren in Kelheim. Und wir hatten keine Zeit. Absolut keine Zeit. Nur so kann man verstehen, wie es dazu kommen konnte:

 

Wir liefen innerhalb weniger Minuten am Weißen Brauhaus vorbei, machten ein paar Bilder, freuten uns darüber, wenigsten mal hier gewesen zu sein, aber wir gingen nicht hinein. Wir tranken kein Bier. Wir aßen nichts. Wir kauften noch nicht einmal ein Andenken im Souvenirshop.

 

Also eigentlich war das kein echter Brauereibesuch. Und er soll deshalb auch nur der Vollständigkeit halber hier aufgenommen werden.

 

Dass die Schneider-Weiße schmeckt, und wie sie schmeckt, das haben wir glücklicherweise andernorts häufig genug testen können. Und dabei auch feststellen können, dass die ganz große Geschmacksfülle in den letzten Jahren ein wenig verloren gegangen ist. Vielleicht wirkt sich hier wie bei anderen erfolgreich aufsteigenden Brauereien die wachsende Produktion leicht negativ auf die Qualität des Bieres aus? Oder habe ich mich in Jahren des Biertestens an den vollen, runden Geschmack eines kräftigen Weißbiers so gewöhnt, dass ich ihn nicht mehr als so beeindruckend empfinde? Oder beides?

 

Oder hat die Schneider-Brauerei gar – wie bei den so genannten „Fernsehbieren“ auch deutlich zu beobachten – vor dem schalen Geschmack der Masse kapituliert und bewusst etwas Geschmacksintensität herausgenommen, um die anspruchslose Massenkundschaft nicht zu vergrätzen? Das wäre schade. Wir kennen doch das endlose Gejammer der Möchtegern-Biertrinker: „Ich trinke gerne Weißbier, aber es darf nicht so sprudelig sein.“ – „Und so vollmundig und bananig auch nicht.“ – „Und nicht so füllig.“ – „Und wenn ich Pils trinke, darf es nicht so bitter sein.“ – „Und der Doppelbock möge bitte nicht so schrecklich malzig sein. Und zu viel Alkohol enthält er auch.“ – „Und Schwarzbier mag ich auch gerne, aber nur, wenn es denn nicht so röstig ist.“ Anstatt sich an Bud light oder ähnliche Dünnbiere zu halten, ruinieren diese „Bierkenner“ irgendwann noch mal die ganze Bierszene. Puh!

 

Aber wie gesagt: Vielleicht liegt es ja auch an mir, dass ich mit den Jahren zu verwöhnt geworden bin…

 

Impressionen: Weißes Brauhaus – Private Weißbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH

 

Fast acht Jahre später bot sich die Gelegenheit, endlich einen richtigen Brauereibesuch in Kelheim zu machen:

 

Eine nette und fachlich auch kundige Führerin begleitete uns am 13. Mai 2011 bei einem Rundgang durch die Brauerei. In einem etwa viertelstündigen Film wurden wir mental auf die Brauereibesichtigung eingestimmt und erfuhren eine Menge über die Geschichte der Brauerei. Bemerkenswert, dass mit Georg VI. Schneider nun ein Chef das Ruder übernommen hat, der gerne auch mal experimentiert und mittlerweile zusätzlich zum gewohnten Angebot der Brauerei auch ein paar Bierspezialitäten entwickelt und auf den Markt gebracht hat. Wir waren gespannt, sollten doch genau diese Spezialitäten auch anschließend in der Verkostung auf uns warten.

 

Nun ging es aber zunächst ins Sudhaus, das uns – für eine reine Weißbierbrauerei recht ungewöhnlich – mit gigantischen Sudkesseln und Maischebottichen beeindruckte. Den Gärbereich mit seiner klassisch offenen Gärung durften wir leider nicht betreten, und da das Bier aus dem Gärbottich ohne Umweg über eine Lagerung zur Endvergärung auf Flaschen gefüllt wird, ging es somit direkt in die Flaschenabfüllung. Die war heute zwar außer Betrieb, aber dafür konnte unsere Führerin mit einer netten Überraschung aufwarten: Auf einem hundert Jahre alten Flaschenfüller durfte sich jeder von uns eine eigene Bügelflasche per Hand befüllen, verschließen und etikettieren.

 

Anschließend liefen wir zur Verkostung in den Biergarten gleich nebenan, wo unter dem dichten, grünen Laubdach der Nussbäume sorgfältig aufgereihte Flaschen auf uns warteten. Von TAP 1 bis TAP 7, so nennt Georg VI. seine Produktpalette mittlerweile, waren alle Sorten dabei. Und während die klassischen Schneider-Biere mit mäßigem Interesse, aber doch viel Freude getrunken wurden, sorgten die Grüne Weiße und die Hopfenweiße für kontroverse Diskussionen. Den meisten von uns waren sie viel zu hopfenbetont, aber ein kleiner Kern Bierbegeisterter hielt sie für eine Offenbarung. Die Grüne Weiße, TAP 4 „Mein Grünes“, wartete mit einem Aroma von frischen, grünen Hopfendolden auf, wie kaum ein zweites Bier, und schon gar kein obergäriges Weißbier. Und die Hopfenweiße, TAP 5 „Meine Hopfenweisse“, kombinierte eine extreme Hopfenbittere mit den fruchtigen Aromen eines Weißbiers und sage und schreibe 8,2% Alkohol, Ein gigantisches Bier. Aber definitiv nichts gegen den Durst, sondern eher für den Genuss, für den schlückchenweise zu erfahrenden Kontrast mit einer herrlichen Süßspeise, beispielsweise.

 

Impressionen: Weißes Brauhaus – Private Weißbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH

 

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Hünzinger Brauhaus Schnuckenbräu Meyer Braugesellschaft KG

 

Hünzinger Brauhaus Schnuckenbräu Meyer Braugesellschaft KG

Hünzingen 3

29 664 Walsrode

Niedersachsen

Deutschland

 

Untergebracht in einem gediegenen Landhotel namens „Forellenhof“ entdeckten wir am 16. April 2004 das Hünzinger Brauhaus in der Nähe von Walsrode. Spontan mieteten wir uns für zwei Nächte ein, um nicht nur das ausgezeichnete Bier, sondern auch den in der Nähe gelegenen, weltberühmten Vogelpark zu besuchen.

 

Schade, dass wir genau zu diesem Zeitpunkt wegen einer geschlossenen Gesellschaft nicht in die Räumlichkeiten der Brauerei selber gehen konnten, aber auch im feinen Hotelrestaurant mundete uns das Schnuckenbräu sehr gut. Das Pils und das Dunkel schmeckten ausgezeichnet und sortentypisch, nur das Weizen war im Abgang ein wenig käsig – wer weiß, welcher Hopfen da seine etwas aufdringlichen Spuren hinterlassen hat.

 

Das Essen war prima, die Bedienung auch! Nur lobten wir hier den Falschen, wenn wir dieses Lob der kleinen Brauerei zukommen lassen würden – schließlich saßen wir ja im Hotelrestaurant.

 

Trotzdem – ein schönes Erlebnis, das wir in die Schublade „Wir kommen gerne mal wieder!“ einsortieren.

 

Impressionen: Hünzinger Brauhaus Schnuckenbräu Meyer Braugesellschaft KG

 

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W. Dinkelaker Schönbuch-Bräu GmbH & Co. KG

 

W. Dinkelaker Schönbuch-Bräu GmbH & Co. KG

Lange Straße 20

71 032 Böblingen

Baden Württemberg

Deutschland

 

Die Schönbuch Brauerei liegt im Zentrum Böblingens zwischen der Einkaufsstraße und einem Wohngebiet, und ich war am 11. April 2010 überrascht, dass es sich mitnichten um eine kleine Gasthausbrauerei handelt, sondern um eine mittelständische Brauerei von unerwarteter Größe. Warum nur hatte ich nie vorher vom Schönbuch Bräu gehört?

 

Hinter den schmucklosen Brauereigebäuden liegt ein sehr moderner Holz- und Betonbau mit großen Glasflächen – der Brauereiauschank „Brauhaus“. Als ich auf den großen Parkplatz fuhr, sah ich die Stroboskoplichter und hörte die wummernden Bässe. Sonntag spätnachmittags findet hier unter dem Motto „Hefe, Pils und Discofox“ eine Tanzveranstaltung statt. Die Halle des „Brauhauses“ ist aber groß genug, dass man trotzdem am anderen Ende ruhig sitzen und sein Bier genießen kann.

 

Die Bierauswahl ist überdurchschnittlich groß – auch ohne Biermischgetränke zählte ich locker zehn verschiedene Spezialitäten, davon vier vom Fass. Das „Naturtrüb“, das ich heute verkosten konnte, schmeckte würzig und süffig, hätte aber vielleicht noch eine Portion mehr Reife und mehr Hopfen vertragen. Trotzdem lecker. Dazu gibt es eine gute Auswahl klassischer Brauerei-Gerichte in großen Portionen.

 

Schade nur, dass es im „Brauhaus“ selbst keinen Außer-Haus-Verkauf der angebotenen Biere gibt, man kann lediglich die ungeöffneten Flaschen zum vollen Speisekartenpreis mitnehmen. Schade. Während der Woche sollte das aber kein Problem sein – direkt neben dem „Brauhaus“ ist ein Getränkeabholmarkt. Nur: Heute war Sonntag…

 

Impressionen: W. Dinkelaker Schönbuch-Bräu GmbH & Co. KG

 

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Brauereigasthof Schöre – Georg Bentele

 

Brauereigasthof Schöre – Georg Bentele

Dietmannsweiler

88 069 Tettnang

Baden Würrtemberg

Deutschland

 

Eigentlich wurden wir mit unserer Einkehr am 6. August 2006 dem Brauereigasthof Schöre nicht gerecht – setzten wir uns doch lediglich auf ein schnelles Bier in den Hof, zischten es runter und gingen weiter…

 

Doch sei zu unserer Ehrenrettung gesagt, dass sich dies ereignete, während wir den Tettnanger Hopfenwanderweg entlang gingen. Viele Dutzende anderer Brauereien standen mit ihren Produkten ebenfalls entlang des Weges und buhlten um den Bierkenner. Und zu allem Überdruss regnete es in Strömen.

 

Also, ein kurzes Fazit: Leckeres Bier, schlechtes Wetter, unbequeme Holzbänke, nette Bedienung. Mehr vielleicht nach einem erneuten Besuch…

 

Impressionen: Brauereigasthof Schöre – Georg Bentele

 

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Brauhaus Zur Schreckenskammer

 

Brauhaus Zur Schreckenskammer

Ursulagartenstraße 11 - 15

50 668 Köln

Nordrhein Westfalen

Deutschland

 

Das Brauhaus Schreckenskammer in Köln, das wir am 27. Oktober 2005 besuchten, ist mal wieder so ein Grenzfall – zählt es wirklich als eigene Braustätte? Formal wohl eher nicht, denn auch wenn hier in früheren Zeiten Bier produziert wurde, ist dies heute nicht mehr der Fall. Aber es gibt ein Kölsch, das laut Aussage des Köbes ausschließlich für die Schreckenskammer gebraut wird. Und das ganze Ambiente wirkt außerordentlich authentisch.

 

Worin besteht die Authentizität? Als wir die Gaststube betraten, fiel uns zuallererst der gesandete Fußboden auf. Eine dicke Schicht Scheuersand, einfach auf die Holzbohlen gestreut, saugt verschüttetes Bier auf und schauert die Dielen beim Hin- und Hergehen blitzblank. Am Ende des Tages wird zusammengefegt, neuer Sand gestreut, und das war’s. Früher wurde das wohl in vielen Lokalen so gemacht – heute nur noch hier.

 

Auch die Öffnungszeiten sind klassisch für ein Kölner Brauhaus: Sonntag ist Ruhetag, und Sonnabend ist nur über die Mittagszeit geöffnet.

 

Zusammen mit der spartanischen, aber nicht ungemütlichen Einrichtung und der sparsamen Speisekarte (die Gerichte sind zwar einfach, aber sehr lecker und preiswert) rundet sich das Bild einer Gaststätte ab, wie es sie heutzutage nur noch sehr, sehr selten gibt.

 

Der freundliche Kellner (auf gut kölsch „Köbes“) nahm sich die Zeit, sich mit uns ein wenig über die viele hundert Jahre lange Geschichte der Schreckenskammer zu unterhalten – und über die Geschichte, wie sie zu ihrem Namen gekommen ist: Angeblich nämlich, weil die Gefangenen, die im damaligen Gerichtsgebäude in der Nähe verurteilt worden waren, hier im Brauhaus ihre Henkersmahlzeit bekamen, bevor sie anschließend zur Richtstätte geführt wurden.

 

Ein leichter Schauer rinnt mir bei dieser Geschichte über den Rücken – aber die Gedanken können schnell verdrängt werden, schmeckt doch das Schreckenskammer-Kölsch ganz ausgezeichnet!

 

Impressionen: Brauhaus Zur Schreckenskammer

 

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Schüttinger – Erste Bremer Gasthausbrauerei

 

Schüttinger – Erste Bremer Gasthausbrauerei

Hinter dem Schütting 12 – 13

28 195 Bremen

Bremen

Deutschland

 

Wunderbar zentral in der Bremer Innenstadt gelegen – nur zwei Minuten vom Roland oder den Bremer Stadtmusikanten entfernt – empfing uns das Schüttinger am 14. Oktober 2007 bei herrlichstem Herbstwetter. Urig eingerichtet (obwohl für meinen Geschmack ein wenig zu dunkel), grobe Holztische und Bänke, rustikal geschmückte und ausstaffierte Wände und Nischen – wie geschaffen für ein zünftiges Biererlebnis. Das Helle (ein typisch norddeutsch hopfenbitteres Pils), das Dunkle (röstig und herb) und das Essen (Bremer Knipp – sehr, sehr lecker, aber auch fett und schwer im Magen liegend) waren prima.

 

Das Personal tat sich aber ein bisschen schwer, in der nur halb besetzten Gaststätte die Übersicht zu wahren… Jeder versuchte jedem bei allem zu helfen, und so endete es im Durcheinander. Hätte einer nur gezapft, einer nur serviert und einer nur kassiert, wäre alles prima gelaufen. So wurde gerannt, gestolpert, nachgefragt, das Besteck und die Gläser fielen auf den Boden – irgendwie nicht wirklich professionell.

 

Trotzdem mein Fazit: Kann man ruhig noch mal hingehen, wenn man gerade in Bremen ist.

 

Impressionen: Schüttinger – Erste Bremer Gasthausbrauerei

 

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Schuhbeck’s Check Inn

 

Schuhbeck’s Check Inn

Hans Fleißner Straße / Flugplatz Egelsbach

63 329 Egelsbach

Hessen

Deutschland

 

Alfons Schuhbeck – ein Name, den man im Allgemeinen nur mit Sterne-Restaurants und exklusiven Kochbüchern assoziiert. Und nur wenige wissen, dass Alfons Schuhbeck auch eine Gasthausbrauerei sein eigen nennt, und zwar am Flugplatz Egelsbach: Das „Schuhbeck’s Check Inn“.

 

In einem ultramodernen Holz- und Aluminiumbau sitzt man mit Blick auf das geschäftige Flugfeld und lässt sich sein Essen und das hier gebraute Bier schmecken. Trotz der modernen Architektur ist der Innenraum ansprechend und gemütlich, und vor einer Glasfront glänzen einladend die kupfernen Braukessel einer Caspary-Anlage.

 

Zur Auswahl stehen Hell, Dunkel und Weizen, wobei ich heute, am 27.Februar 2010, leider nur die beiden erstgenannten probieren konnte – wie so oft musste ich noch fahren. Das Dunkle kam wunderbar weich daher, rund und malzig-süffig war es, ein hervorragender Kontrast zum scharfen thailändischen Essen, das ich mir bestellt hatte. Eine herrliche Kombination. Dagegen war das Helle anschließend leider ein wenig unauffällig und zu mild. Ein wenig mehr hopfige Herbe oder aber ein kräftiger, malziger Körper wären schöner gewesen – so aber war das Helle weder Fisch noch Fleisch und konnte sich –bildlich gesprochen – nicht zwischen Pils und Hellem entscheiden.

 

Abends gibt es hier im Check Inn noch eine Cocktail-Bar, und bei gutem Sommerwetter öffnet ein Biergarten, der direkt an das Flugfeld grenzt, so dass die Helden der Lüfte hier sitzen können und ihr Bier im leichten Kerosinduft genießen können.

 

Das Essen ist über jeden Zweifel erhaben – der Name Schuhbeck bürgt für Qualität. Und so ist das Check Inn neben dem Maxbräu in Oberammergau sicherlich die Gasthausbrauerei mit dem höchsten essenstechnischen Anspruch in Deutschland.

 

Impressionen: Schuhbeck’s Check Inn

 

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Brauerei Ferdinand Schumacher GmbH & Co KG

 

Brauerei Ferdinand Schumacher GmbH & Co KG

Oststraße 123

40 210 Düsseldorf

Nordrhein Westfalen

Deutschland

 

Die Brauerei Schumacher ist eine der wenigen noch übrig gebliebenen, unabhängigen Altbierbrauereien in Düsseldorf. Die Geschichte der Brauerei reicht zurück bis ins Jahr 1838, als Joh. Matthias Schumacher eine Brauerei in der Düsseldorfer Altstadt kaufte, und zwar die Brauerei „Im Sonnenaufgang“ in der Citadellstraße 12. Mehr als dreißig Jahre, 1871, später verlegte der Betrieb in die Oststraße 123, wo die Brauerei auch heute noch beheimatet ist.

 

Der heutige Brauereiausschank „Im Goldenen Kessel“ in der Bolkerstraße kam 1902 hinzu; hier befand sich ebenfalls eine Brauerei, in der aber der Brauereibetrieb 1925 eingestellt wurde. Seit dieser Zeit dient der „Goldene Kessel“ nur noch als Brauereiausschank.

 

Sowohl die Brauerei in der Oststraße als auch der Ausschank in der Altstadt waren im Zweiten Weltkrieg zerstört, nach dem Krieg aber an gleicher Stelle wieder aufgebaut worden.

 

Als wir am 1. September 2005 das Schumacher Alt vor Ort trinken wollten, verschlug es uns nicht in das Brauhaus Schumacher in der Oststraße, sondern wir tranken es stattdessen im Brauereiausschank „Im Goldenen Kessel“.

 

Obwohl außer uns fast keine weiteren Gäste da waren, faszinierte uns diese wunderbar altmodisch eingerichtete Gaststätte. Das Essen war soweit in Ordnung, ohne besondere Höhen und Tiefen, die Bedienung freundlich (Hört, hört! Das soll es also auch in Düsseldorf geben!) und das Bier hervorragend.

 

Neben dem bekannten Schumacher Alt, meiner Meinung nach einem der besten Altbiere überhaupt, gibt es seit nicht allzu langer Zeit auch ein Schumacher Jung im Ausschank – laut Auskunft des Kellners ein in der Stärke um etwa 25% reduziertes Altbier. Offensichtlich also ein Mittelding zwischen normalem Bier und Leichtbier. Uns hat es gemundet – trotz der geringeren Stärke noch voll und rund im Geschmack, nicht so herb und nicht ganz so kräftig im Körper wie das Alt, aber dennoch ein sehr leckeres Bier.

 

Impressionen: Brauerei Ferdinand Schumacher GmbH & Co KG

 

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Schussenrieder Erlebnisbrauerei

 

Schussenrieder Erlebnisbrauerei

Wilhelm Schussen Straße 12

88 427 Bad Schussenried

Baden Württemberg

Deutschland

 

Die Schussenrieder Brauerei nennt sich selber „Erlebnisbrauerei“, und wenn man davor steht, merkt man, dass sich hier wirklich viel Mühe gegeben wird, einen bierigen Erlebniswert zu verschaffen. Ob es gefällt oder nicht, ob man es kitschig und übertrieben findet oder nicht – originell ist es allemal.

 

Zwischen dem Verwaltungsgebäude der Brauerei und dem Brauereigasthof hängt ein riesiges Willkommen-Schild, und betritt man dann den Innenhof, wird man schier erschlagen von der Fülle kleiner und großer, hübscher und kitschiger Dinge. Jahreszeitgemäß standen am 19. Mai 2010 im Hof noch zahlreiche mannshohe Ostereier in unterschiedlichem Dekor herum, dazu seltsame Figuren, Karussells, Hinweisschilder und –tafeln und dergleichen Dinge mehr.

 

Geht man durch den – heute bei Regen leider verwaisten, aber sonst offensichtlich sehr grünen – Biergarten, so kommt man zum Hintereingang des Brauereigasthofes. Nach einer kurzen Treppe muss man sich zwischen zwei Gaststuben entscheiden – beide mit rustikalem Holz eingerichtet. Ich nahm Platz und ließ meinen Blick durch den Raum schweifen – jeder Quadratzentimeter war bedeckt mit alten Fotografien, Gebrauchsgegenständen, Schildern, Dekorationen, Holzarbeiten, und es entstand so eine eigenartige Form der Gemütlichkeit. Anderswo hätte es vielleicht überladen gewirkt, aber hier passt es irgendwie.

 

Die Speisekarte bietet insgesamt elf verschiedene Biersorten an – Radler nicht mitgerechnet. Zwei davon, das naturtrübe Original und das Schwarzbier vom Fass, die anderen, einschließlich der alkoholfreien und leichten Sorten, von der Flasche – eines davon der Josefsbock, den es nur im Frühling gibt. Dazu eine Reihe preiswerter, und so wie ich die zufriedenen Gesichter rundum sah, schmackhafter Gerichte.

 

Die freundliche Bedienung brachte mir das Schwarzbier sehr schnell, und war mir anschließend auch behilflich, ein Sortiment der Flaschenbiere zum Mitnehmen zusammenzustellen.

 

Leider schmeckte das Schwarzbier nicht annähernd so ausdrucksstark und aromatisch, wie ich es mir erhofft hatte – es war eher flach und wirkte wie ein gefärbtes Helles, ohne Röstigkeit, ohne Bitterkeit. Oder sind meine Ansprüche nach Jahren des Testens einfach zu hoch?

 

Mit einem kleinen Rundgang durch den verregneten Brauereihof (das Bierkrugmuseum im oberen Stockwerk hatte um diese Uhrzeit leider schon geschlossen) beendete ich meinen Besuch hier in Schussenried.

 

Impressionen: Schussenrieder Erlebnisbrauerei

 

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Schwalenberger Brauzunft

 

Schwalenberger Brauzunft

In der Tränke 8

32 816 Schwalenberg

Nordrhein Westfalen

Deutschland

 

Keine richtige kommerzielle Brauerei. Aber doch mehr als nur eine Hobbybrauerei. Das ist die Schwalenberger Brauzunft, eine Gruppe von begeisterten Mehr-als-nur-Hobbybrauern, die im idyllischen Örtchen Schwalenberg in Ostwestfalen die alte Tradition des Hausbrauens wieder haben aufleben lassen.

 

Im Rahmen der Haus- und Hobbybrauertage 2010 verbrachten wir vom 27. bis zum 29. August 2010 ein ganzes Wochenende bei der Brauzunft, hielten die Jahreshauptversammlung des Vereins hier ab, feierten einen zünftigen Hausbrauerabend, machten schöne Exkursionen und genossen das bunte Markttreiben in der wunderschönen Altstadt Schwalenbergs.

 

Was fast ein bisschen zu kurz kam, das war, das Brauhaus zu besichtigen. Das enge Programm des Wochenendes ließ lediglich ganz am Schluss einen kurzen Besuch zu. Der aber war eindrucksvoll. Frank Ehlert als Vorsitzender der Brauzunft zeigte uns das in Eigenarbeit renovierte Gebäude und die selbst konstruierte Sudanlage. Faszinierend, wie moderne Technik mit einfachen Mitteln umfunktioniert werden kann – aus einem alten Schaltschrank wird ein Kühlschiff, Suppenkocher einer alten Militärküche werden zu Sudpfannen. Und parallel dazu findet alte Handwerkskunst neue Anwendung: Die Decke über den Sudkesseln und dem Kühlschiff ist nagelneu – aber mit einer uralten Technik als rohe Lehmdecke ausgeführt. Mit dem hervorragenden Effekt, dass das Kondenswasser der Brüden und vom Kühlschiff aufgesaugt wird und nicht wieder unsteril in die abkühlende Würze zurücktropft. Ein toller Kniff!

 

Wenn auch an der einen oder anderen Ecke noch sehr improvisiert werden muss, ist das kleine Brauhaus der Schwalenberger Brauzunft doch beeindruckend und gibt Zeugnis davon, wie viel auch ein kleiner Verein von kaum mehr als einem Dutzend aktiven Mitgliedern in nur fünf Jahren bewegen kann – wenn die notwendige Motivation vorhanden ist.

 

Impressionen: Schwalenberger Brauzunft

 

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Gasthof Brauerei Schwanen

 

Gasthof Brauerei Schwanen

Herrengasse 7

89 584 Ehingen

Baden Württemberg

Deutschland

 

Zwei Sudanlagen stehen einträchtig neben- beziehungsweise hintereinander, in dieser Gasthof-Brauerei im Stadtzentrum von Ehingen. Eine große, etwas ältere, aber gut gepflegte, für den täglichen Bedarf der Gäste der Schwanen-Brauerei. Und eine kleine, mit einer Sudlänge von 50 Litern, für Brauseminare und sonstige Veranstaltungen. Steht man im Seitenraum des Gasthofes, so kann man über die kleine Anlage hinweg die große hinter einer gepflegten Sichtscheibe sehen – und bucht man ein Brauseminar, so sitzt man genau hier, mit Blick auf beide Kupferkessel.

 

Als ich am 26. Mai 2010 hier einkehrte, fand kein Brauseminar statt, aber trotzdem fühlte ich mich wohl. Eine gemütliche, dörfliche Atmosphäre in der Gaststube, die Chefin persönlich hinter dem Tresen, eine weitere, freundliche und schnelle Bedienung im Raum und im Biergarten unterwegs. Auf der Speisekarte leckere Gerichte, auch mit leicht exotischem Einschlag, wie zum Beispiel der „Kokostraum“, ein Salat mit viel Kokos, Hühnchen und seltsamen, aber schön bunten Blümchen, mit sehr gastfreundlichen Preisen.

 

Vier Biere vom Fass hatte es zur Auswahl: Spezial, Pils, helles Zwickel und dunkles Jubiläumsbier. Mit dem Auto unterwegs, musste ich mich auf die letzten beiden beschränken. Das Zwickel sehr rund und weich, aber nicht so aufdringlich süßlich wie in manchen Brauereien, in denen die Zeit zur Lagerung und Reifung fehlt. Und das 300er Jubelbier als dunkles ein malziges, süffiges, nicht zu melanoidiniges Bier, das mich irgendwie richtig begeisterte. Eigentlich nichts wirklich Exotisches, aber insgesamt so harmonisch, so stimmig, dass ich rundum zufrieden war.

 

Impressionen: Gasthof Brauerei Schwanen

 

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Schwanen-Bräu Bernhausen GmbH

 

Schwanen-Bräu Bernhausen GmbH

Bernhäuser Hauptstraße 36

70 794 Bernhausen

Baden Württemberg

Deutschland

 

Das Schwanen-Bräu liegt in der Fußgängerzone von Bernhausen, einem Ortsteil von Filderstadt bei Stuttgart – nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Stuttgarter Flughafen entfernt. Bei gutem Wetter – so wie ich es am 24. Mai 2010 erlebt habe – kann man vor der Brauerei im Biergarten sitzen und den Fußgängern in ihrer gleichnamigen Zone beim Flanieren zuschauen.

 

Betritt man das Gebäude – ein Fachwerkhaus mit seltsamerweise weiß gestrichenen Balken – so sieht man sofort rechter Hand und noch vor der Theke die kleine Sudanlage und daneben einen weiteren Kupferkessel, nämlich zur Destillation eines Bierbrandes. Im Inneren dann noch zahlreiche weitere Räume, über Stufen und kurze Gänge voneinander optisch getrennt. Gemütlich!

 

Die Brauerei nennt sich „Erste schwäbisch-bayerische Wirtshausbrauerei“, wobei nicht ganz klar ist, worin der bayerische Anteil besteht. Aber egal – es herrscht eine ansprechende Atmosphäre.

 

Zwei Biersorten werden regelmäßig angeboten, das Pils und das Weißbier. Dazu kommen saisonale Biere, heute war es ein Maibock. Das Pils war schön frisch und herb und vor allem – leider selten in deutschen Gasthausbrauereien – gut ausgegoren und gelagert. Der Maibock war süßlich und schwer – ein guter Heller Bock, der aber als Maibock gerne noch ein wenig mehr Hopfenherbe vertragen hätte.

 

Von allen Bieren – und da freut sich der Autofahrer! – kann man selbst auf der Terrasse einen Schnitt bestellen, das heißt, ein halbes Glas, und kommt so in den Genuss verschiedener Sorten. Schön!

 

Impressionen: Schwanen-Bräu Bernhausen GmbH

 

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Stadtbrauerei Schwarzenberg

 

Stadtbrauerei Schwarzenberg

Schellinggasse 14

1010 Wien

Österreich

 

Die Stadtbrauerei Schwarzenberg, die wir am 28. Februar 2008 besucht haben, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal zwei Jahre alt, hat sich in Wien aber schon einen recht guten Namen gemacht. Auf einem vergleichsweise winzigen Sudwerk produziert der Brauer, Andreas Hartl, ein Helles, ein Dunkles, ein Weizen und ein monatlich wechselndes Spezialbier – bei unserem heutigen Besuch war es ein Honey Ale mit ausgeprägtem Honigaroma.

 

Auch wenn das Sudwerk nur klein ist, ist es technisch auf allerbestem Stand und einschließlich der Gärtanks komplett computergesteuert – für Technik-„Freaks“ sicher eine tolle Sache. Und auch die Lager- und Ausschanktanks bieten eine Besonderheit – aus Platzgründen sind fünf waagrecht liegende Tanks übereinander gestapelt. Sieht interessant aus, ist aber für den Brauer durchaus eine Menge Arbeit, wenn er für jeden Arbeitsschritt die steile Leiter hinauf- und wieder hinunterklettern muss.

 

Fazit nach einigen verkosteten Bieren, einer interessanten Führung und einer guten Weile im gemütlich-rustikalen Schankraum verbrachter Zeit: Kann man jederzeit wieder hin!

 

Nachtrag: Den letzten Satz hatten wir wörtlich genommen und uns im Jahr drauf, am 18. März 2009, erneut mit einigen Bierliebhabern in der Stadtbrauerei Schwarzenberg getroffen. Und erneut nahm sich Andreas Hartl viel Zeit und Ruhe, mit uns über sein Bier zu fachsimpeln – ja, er zapfte uns sogar aus dem Gärtank ein Jungbier zum Kosten. Zwar konnte man hier noch nicht wirklich von Zwickelbier sprechen, dazu war das Bier nun wirklich noch zu frisch, aber es war doch eine interessante Kostprobe. Und auch diejenigen unter uns, die zunächst noch ein wenig skeptisch ob der trüben „Hefebrühe“ blickten, gaben nach dem ersten Schluck zu, dass der Geschmack durchaus angenehm war.

 

Anschließend wandten wir uns dem ausgereiften Bier zu und genossen das kräftig herbe Helle, das runde und würzige Dunkle sowie das ausdrucksstarke Weizen. Und als Zugeständnis an die Wiener Bierkultur gab es auch noch ein „Gemischtes“ – ein Panaché aus Hellem und Dunklem. Ungewohnt für uns, aber durchaus schmackhaft. Und wenn sich auch wieder Skepsis zeigte – besser, man mischt helles und dunkles Bier als dass man Bier mit Cola, Limonade oder sonstigen Zutaten verfremdet!

 

Impressionen: Stadtbrauerei Schwarzenberg

 

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Brauerei Schwechat

 

Brauerei Schwechat

Mautner Markhof Straße 11

2320 Schwechat

Österreich

 

Die zweitgrößte Braustätte Österreichs empfing uns am 29. Februar 2008 bei etwas trübem, leicht regnerischem Wetter, was die langen Wege zwischen den Brauereigebäuden etwas ungemütlich werden ließ. Trotzdem war es eine eindrucksvolle Brauereiführung. Insbesondere die gigantische Dosenabfüllung (Ökofreaks hören jetzt besser mal weg) mit 70.000 Dosen in der Stunde läuft locker unter der Überschrift „Faszination Technik“.

 

Nach dem Rundgang nahm sich der Leiter der Qualitätssicherung, Herr Dr. Andreas Urban, die Zeit, mit uns eine professionelle Verkostung der Schwechater Biere durchzuführen – zwar ein wenig unter Zeitdruck, aber dennoch mit viel Herzblut. Und mit der Bereitschaft, an der einen oder anderen Stelle doch ein wenig mehr über die Markenstrategie von Heineken und der Österreichischen Brau-Union, zu der die Schwechater Brauerei gehört, zu erzählen, als es der „normale“ Konsument aus den Medien erfährt.

 

Abgerundet wurde der Besuch durch ein deftiges Mittagessen im brauereieigenen Restaurant und führte letztlich zu dem Fazit: Für eine riesige Industriebrauerei mehr als in Ordnung.

 

Impressionen: Brauerei Schwechat

 

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Brauhaus Schweinfurt GmbH

 

Brauhaus Schweinfurt GmbH

Klingenbrunnstraße 22 – 26

97 422 Schweinfurt

Bayern

Deutschland

 

Nach nur wenigen Metern Fußweg durch die Schweinfurter Altstadt überfiel uns am 29. August 2008 plötzlich ein unbändiger Durst. Warum? Weil wir am Marktplatz die große Aufschrift „Brauhaus am Markt“ sahen – die Reklame vom Brauhaus Schweinfurt.

 

Eigentlich waren wir heute gar nicht gezielt auf der Bierpirsch, aber schnell waren alle weiteren Pläne über Bord geworfen, und wir verbrachten einen wunderschönen, milden Sommerabend auf der lauschigen Terrasse des Brauereiausschanks, genossen die leckeren Biere (nur das Hefeweizen ließ ein wenig an Körper vermissen) und staunten über die riesige Brotzeit, die uns für nur 3,50 € serviert wurde – die reichte locker für zwei Personen.

 

Fazit: Alles anders gelaufen als geplant, aber ein herrlicher Abend!

 

Impressionen: Brauhaus Schweinfurt GmbH

 

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Schweriner Schlossbrauerei

 

Schweriner Schlossbrauerei

Zweigniederlassung der Oettinger Brauerei GmbH

Schweriner Straße 61

19 061 Schwerin – Wüstmark

Mecklenburg Vorpommern

Deutschland

 

Einer von vielen großen Betrieben der Oettinger Brauerei – eine wenig einladende, große Industriebrauerei. Der Name „Schweriner Schlossbrauerei“ prangt zwar an der Gebäudefront, aber von historischen Wurzeln, die dieser Name impliziert, ist nichts zu sehen. Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich hier nur um eine aufgekaufte Marke handelt, die weit vor den Toren der Stadt in einem komplett neu aus dem Boden gestampften Betrieb hergestellt wird.

 

Neben dem umfassenden Sortiment der Oettinger-Biere, natürlich.

 

Und das war am 1. Februar 2011 auch schon alles, was es über diese Brauerei zu sagen gibt.

 

Im April 2011 wurde die Nachricht verbreitet, dass der Oettinger Konzern die Braustätte in Schwerin schließen und hier nur noch ein Logistik-Zentrum betreiben wird. Bis zum November 2011 wurde auf der Homepage der Oettinger-Brauerei jedoch unverändert von fünf Braustätten in Oettingen, Gotha, Mönchengladbach, Braunschweig und Schwerin gesprochen.

 

Impressionen: Schweriner Schlossbrauerei

 

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Schwind-Bräu GmbH

 

Schwind-Bräu GmbH

Schweinheimer Straße 117

63 743 Aschaffenburg

Bayern

Deutschland

 

Unser Besuch bei der Schwindbräu in Aschaffenburg am 13. Dezember 2008 war leider einer von der extrem kurzen Sorte. Wir fanden die Brauerei auf Anhieb, freuten uns am alten Ziegelgebäude, in dem das „Stüble“ und die Verwaltung untergebracht sind, schauten dem Personal beim Verladen der Bierkisten auf LKW zu, betrachteten durch die großen Glasscheiben im zweckmäßig gestylten Anbau die Sudkessel, und just als wir das Stüble betreten wollten, um das Bier zu verkosten, fiel unser Blick auf die Öffnungszeiten: Sonnabend und Sonntag geschlossen. Und was war heute? Sonnabend.

 

Unverrichteter Dinge zogen wir von dannen, nicht ohne auch diese Brauerei zu der langen Liste derer hinzuzufügen, die wir irgendwann einmal wieder ansteuern wollen.

 

Impressionen: Schwind-Bräu GmbH

 

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